Die negative Seite von Silvester

Kriminalität Das war in den Chemnitzer Ortsteilen los

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Foto: Chalabala/iStockphoto

An Silvester war in Chemnitz wieder Einiges los - aber nicht nur tolle Feiern und Parties. Auch Brände, Einbrüche und Diebstähle prägten den Silvesterabend.

Brand und Wasserschaden

In Schönau mussten Polizei und Feuerwehr gegen 9:45 Uhr am Silvestermorgen in die Bahnstraße einrücken, denn in einem Wohnhau war ein Feuer ausgebrochen.

Möglicherweise hatte der unbeaufsichtigte Betrieb eines Elektrogerätes zum Brand im Bereich des Dachgeschosses geführt. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. 30 Feuerwehrleute machten das Haus wieder bewohnbar. Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor.

Am Abend wurden die Kameraden dann in die Otto-Hofmann-Straße gerufen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu einer leer stehenden Wohnung in Markersdorf verschafft und drehten in der Küche die Wasserhähne auf.

Das Wasser überschwemmte zunächst die ganze Wohnung, danach auch in die darunter liegende Wohnung, die bewohnt wird. Diese Mieter mussten daraufhin das Gebäude verlassen und wurden durch die Wohnungsverwaltung anderweitig untergebracht.

Während die Feuerwehr im Einsatz war, wurde bekannt, dass im Nachbarhaus eine leer stehende Wohnung auf die gleiche Art und Weise unter Wasser gesetzt wurde. Auch hier wurde die darunter liegende Wohnung eines Mieters in Mitleidenschaft gezogen, die Bewohner waren aber nicht Zuhause. Die Ermittlungen laufen.

Einbruch und Diebstahl

In der Irkutsker Straße wurde in eine Wohnung eingebrochen, als das neue Jahr erst wenige Stunden alt war. Unbekannte stahlen den Schlüssel für einen Pkw und Sportschuhe für rund 100 Euro, die vor der Wohnungstür abgestellt waren.

Danach fuhren die Täter mit dem in derselben Straße abgestellten Pkw im Wert von rund 16.000 Euro weg.

Eine kuriose Verletzung der Privatsphäre ereignete sich in Schloßchemnitz, denn am Neujahrsmorgen fand eine Bewohnerin der Matthesstraße gegen 5:40 Uhr einen Unbekannten schlafend auf ihrem Sofa. Sie rief die Polizei, denn er hatte sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung der Frau verschafft.

Als sie ihn ansprach, entschuldigte sich der Mann und verließ die Wohnung. An der Wohnungstür entstand ein Schaden von rund 100 Euro. Ob er die falsche Tür erwischt hatte?