Die Rache einer Prinzessin

Theater Tod oder Ehe auf der Bühne

Die Liebe muss groß sein. Oder ist es letztlich der Ehrgeiz? Was auch immer die Männer dazu bewegt, sich um die Hand von Prinzessin Turandot zu bemühen - am Ende nützt alles Engagement nichts und der Kopf rollt. Denn ein Eheversprechen gibt die Dame nur dem, der es vermag, drei Rätsel zu lösen, sonst droht der Tod. Mit diesem radikalen Vorgehen will die schöne chinesische Prinzessin den Tod ihrer Ahnin rächen, die einst Selbstmord beging, um dem männlichen Joch zu entfliehen.

Ab dem 9. März um 19 Uhr nehmen die Theater Chemnitz Puccinis "Turandot" wieder in den Spielplan auf. Mit "Turandot" griff Puccini erstmalig auf ein Märchensujet zurück. Mit großer Leidenschaft widmete er sich der Komposition, doch noch bevor er die Partitur zum Abschluss bringen konnte, erlag er seinem schweren Kehlkopfleiden.

Die Chemnitzer Fassung stammt von Hinrich Horstkotte, der in der Stadt bereits sein Können mit Inszenierungen von Verdis "Maskenball" und Mozarts "Idomeneo" im Opernhaus sowie "Don Giovanni" als Figurentheaterproduktion unter Beweis stellte. Die Aufführung erfolgt in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Als Turandot tritt am 9. März Iordanka Derilova auf.