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"Die Stadt bin ich" fordert Bekenntnis

Stimmung Stadt startet Marketingkampagne, die Einwohner in die Imagebildung einbezieht

Riesige Plakate an der Galerie Roter Turm, an der Oper und am Tietz unter anderem mit Uni-Rektor Arnold van Zyl und DJ Dirk Duske sind die ersten sichtbaren Zeichen: Unter dem Motto "Die Stadt bin ich" soll eine Kampagne zu frischem Selbstbewusstsein und einem positiven Lebensgefühl unter den Chemnitzern beitragen. Die Stadtverwaltung hatte ein entsprechendes Konzept ausgeschrieben, die Chemnitzer Agentur Zebra den Auftrag gewonnen. "Chemnitz ist kein Selbstläufer", sagte Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig bei der Präsentation. Man müsse etwas tun, um vor allem junge Leute zum Hierbleiben zu bewegen oder zum Zuzug anzuregen. Dazu soll "Die Stadt bin ich" beitragen, im Jahr 2014 vor allem durch Kommunikation in die Stadt hinein.

Kern der Kampagne ist eine Webseite, auf der einerseits Beispiele von "Machern" in der Stadt vorgestellt werden, andererseits jeder Chemnitzer auch seine eigene Einstellung zur Stadt kundtun kann: "Wir demokratisieren die Stadt-Kommunikation", so Zebra-Geschäftsführer Jörg G. Fieback: "Das Wichtigste ist, dass wir an unserer Stadt auch mal ein gutes Haar lassen." Eigene Bekenntnisse zu Chemnitz kann man bereits jetzt unter www.die-stadt-bin-ich.de abgeben, ab Montag werden diese dann im Netz veröffentlicht. Neben der Webseite soll es unter anderem auch eine Audiowalk-App "Chemnitz to go" oder ein monatliches Konzert am Marx-Monument unter dem Titel "Rock am Kopp" geben. Ab dem kommenden Jahr soll dann auch verstärkt über die Stadtgrenzen hinaus kommuniziert werden.

Für dieses Jahr stehen laut Oberbürgermeisterin für die Kampagne 60.000 bis 80.000 Euro zur Verfügung. "Wir stellen das Konzept noch bei Akteuren in der Stadt wie der IHK oder dem Industrieverein vor und hoffen, dass sie das Budget noch aufstocken"