Die Welt der Gesten im Industriemuseum

Ausstellung Am 17. November wird "Gesten - gestern, heute, übermorgen" eröffnet

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In der Installation "Shadow Gestures" werden Posen und Gesten der Besucher als Schattenriss automatisch erfasst und projiziert. Foto: Michael Mayr/Ars Electronica Futurelab

Gesten verändern unseren Alltag. In einer zunehmend technisierten Welt steuern wir heute mit Gesten bereits Roboter, Autos, Fernseher und Smartphones. Da drängt sich die Frage auf, wie Gesten überhaupt entstehen. Was teilen sie uns über unsere Sprache, Kultur und Technik mit? Und wie beeinflussen sie künftige Entwicklungen?

Ab dem 17. November ist im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz dazu eine Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel "Gesten - gestern, heute, übermorgen" können sich die Besucher vor allem auf eigens entwickelte interaktive Exponate freuen, die einen spielerisch-experimentellen Zugang zum Thema ermöglichen.

Wozu sind Gesten in der Zukunft nützlich?

Bei einem Rundgang durch die Entwicklungsgeschichte von Werkzeugen und Maschinen erfährt der Besucher, welche Rolle die Hand dabei spielte und kann Zukunftsluft bei kontaktloser Gestensteuerung an unterschiedlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen schnuppern. Dabei stellen sich die Fragen: Steuern wir zukünftig unsere technische Umgebung über Gesten? Und wie würden diese aussehen? Ein interaktives Exponat des Ars Electronica Futurelabs aus Linz macht eine Möglichkeit kontaktloser Gestensteuerung erlebbar: Die eigene Hand als virtuelles Flugzeug, das die Erdkugel erkundet.

Ausprobieren ausdrücklich erlaubt

Töpfern, ohne sich die Hände schmutzig zu machen? In der neuen Ausstellung können Besucher erproben, wie sich digitale Modelle manipulieren und modellieren lassen. An der virtuellen Töpferscheibe, ebenfalls einem interaktiven Exponat vom Ars Electronica Futurelab, kann Ton geformt werden, den es nur auf einem Monitor gibt.

Die Ausstellung "Gesten - gestern, heute, übermorgen" ist vom 17. November 2017 bis zum 4. März 2018 im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen.



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