Diese Gastro-Kette hat Insolvenz am Chemnitzer Standort angemeldet

Eiscafé Ferioli wird nicht wieder öffnen

Chemnitz

Erst im Herbst vergangenen Jahres ist in den Kaufhaus-Komplex neues Leben eingezogen. Nachdem das Emil Reimann-Café in der einen Ecke des Erdgeschosses bereits kurz zuvor für Belebung sorgte, ist an der anderen Ecke die Eiscafé-Kette "Ferioli-Gelato" an den Start gegangen.

Seit 20 Jahren existiert das Unternehmen. Mit dem Chemnitzer Standort wollte die Kette neue Wege gehen. Zum Eis und Kuchen gab es täglich ein Frühstücksbuffett und abends ein Buffett Italiano mit verschiedenen Sorten Pinsa, Pasta, einem Salatbuffett und zwei Sorten Auflauf. "Es ist eine neue Mischung aus Eis und Ganztagsgastronomie, die wir hier in Chemnitz starten", erklärte Olaf Banderob vom Ferioli-Franchiseunternehmen zur Eröffnung im Oktober 2024.

Unternehmen hat Insolvenz angemeldet

Doch der Plan ging nicht auf. Die Kunden blieben aus und somit auch die erwarteten Einnahmen - trotz bester Innenstadtlage. Ein Jahr nach der Eröffnung wurden die Türen des "Ferioli" also bereits wieder geschlossen. Auf ihnen klebt das Schild "Betriebsbedingt vorübergehend geschlossen".

Auf der Website der Gastrokette ist davon allerdings nichts zu lesen - dort ist Chemnitz nach wie vor in der aktuellen Standortliste vertreten. Dennoch hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Das betrifft auch die Eistheke an der Zentralhaltestelle - ebenfalls von "Ferioli-Gelato". Dort sollte es neben Eis auch Kaffee geben, doch die Theke war öfter geschlossen als geöffnet.

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