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Diskussion um Strecke nach Limbach

Stadtrat Beratung über den Ausbau des Chemnitzer Modells

In seiner Sitzung am kommenden Mittwoch setzt sich der Stadtrat auch mit der nächsten Stufe des Chemnitzer Modells auseinander. Hierbei sollen erste Grundsätze für die Planung einer Straßenbahnstrecke nach Limbach festgelegt werden. Im Stadtgebiet soll die Strecke über die Brücken- und Theaterstraße, anschließend über Hartmann- und Leipziger Straße Richtung Chemnitz-Center geführt werden. Für die Innenstadtbereiche stellt sich das Baudezernat um Bürgermeister Michael Stötzer dabei eine Gestaltung der Strecke vor, bei der die Straßenbahntrasse auf der Theaterstraße "in Seitenlage auf der Innenstadtseite" geführt wird. Dies könne für andere Strecken auch bis zum Falkeplatz so fortgeführt werden. Zusätzlich solle die Trasse von Bäumen, Rad- und Fußwegen gesäumt sein - und damit "die Figur des alten Stadtwalls" nachahmen.

Kritik kommt von einer Initiative

Die Seitenlage der Straßenbahnstrecken soll eine optimale Erschließung der Innenstadt für die ÖPNV-Nutzer gewährleisten: "Für die Fahrgäste entstehen kurze Wege ohne Querung einer Hauptfahrbahn", heißt es in der Vorlage für den Stadtrat. Erst auf der Brückenstraße soll die Strecke dann auf der Fahrbahnmitte fortgeführt werden - hier sollen auch künftig die Straßen für den Autoverkehr dominieren. Gegen die Trassenführung am Straßenrand wendet sich die Initiative Stadtbild Chemnitz: "Die Straßenbahn gehört in die Mitte der Fahrbahn", heißt es in einer Mitteilung der Initiative. Dies entspräche eher "einer Tradition im Chemnitzer Städtebau". Der Stadtrat solle sich überlegen, ob er nicht eine Neuplanung beauftragen will.



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