Drei Uni-Teams könnten Futuresax-Sieger werden

Wettbewerb Zehn Teams sind insgesamt im Finale des Gründer-Wettbewerbs

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Gleich drei Chemnitzer Unternehmen kämpfen beim diesjährigen sächsischen Gründerwettbewerb Futuresax um die Hauptpreise. Sie wurden unter 67 Einreichungen von der Wettbewerbsjury für das Finale der zehn besten Teams nominiert und dürfen sich Hoffnungen auf einen Anteil an den 30.000 Euro Preisgeld machen, die für den Wettbewerb ausgeschrieben sind.

Gute Ideen sollten belohnt werden

Zu den Nominierten gehört die Naventik GmbH, eine Ausgründung aus der TU Chemnitz, die erst vergangene Woche auch den IQ-Innovationspreis Mitteldeutschland gewonnen hat: Sie sorgt dafür, dass Satellitennavigation auch dann funktioniert, wenn man keine direkte Verbindung zum Satelliten hat. Ebenso für die Hauptpreise kommt das Team "Pi Rope" - ebenfalls eine Uni-Ausgründung - infrage. Das Gründerteam macht Fahrräder leichter, indem es die Speichen aus belastungsfähigen textilen Fasern herstellt.

Und auch das Team "Scorefab" macht sich Hoffnungen auf einen der Hauptpreise. Es will Musiknoten und Partituren digital zum Kauf und Verleih verfügbar machen. Wie die Organisatoren mitteilen, hat die Jury-Sitzung bereits stattgefunden. Bekanntgegeben werden die Sieger aber erst am 28. August in Dresden.

Bis dahin läuft auch auf der Futuresax-Internetseite (www.futuresax.de) noch eine Abstimmung für einen Publikumspreis: Auch hier stellen sich die drei Chemnitzer Teams dem Voting - eben der Internetnutzer. Ebenfalls in dieser Kategorie mit dabei ist eine weitere Uni-Ausgründung: das Team "Bowbike", das einen Kohlenstofffaser-Fahrradrahmen in Bogenform entwickelt. Alle vier Teams waren vom Gründernetzwerk Saxeed unterstützt worden.