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Dreimal gespielt und dreimal verloren: CFC verliert gegen FC Viktoria Berlin

Fußball "Man hat gesehen, dass meine Jungs von der ersten Minute an sehr nervös waren."

Der Chemnitzer FC hat gleich zum Auftakt der Fußball-Regionalligasaison 2020/21 einen mächtigen Dämpfer verpasst bekommen. Im heimischen Stadion An der Gellertstraße verlor das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski gegen ein eindeutig besseres Team aus der Hauptstadt 1:2 (0:0). Dreimal hat der CFC in seiner Historie gegen Viktoria gespielt und dreimal verloren. "Man hat gesehen, dass meine Jungs von der ersten Minute an sehr nervös waren. Die ersten 25 Minuten waren wir nicht gut im Spiel, bei Viktoria hat aber alles funktioniert. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wurde es auf jeden Fall besser. Aber insgesamt war es ein gebrauchter Tag für uns. Jetzt wissen wir, wo wir stehen ", sagte Berlinski.

Berlin beginnt stark

Die Partie sahen insgesamt 687 Zuschauer, wobei Gästefans nicht zugelassen waren. Doch was die Freunde des runden Leders auf ihren Sitzplätzen zu sehen bekamen, ließ die himmelblaue Seele schon unmittelbar nach dem Anpfiff schauern. Denn die Berliner übernahmen sofort die Initiative und hätten bereits in der 3. Minute in Führung gehen können. Doch Christopher Theisen schob die Kugel am Kasten vorbei. In der 17. Minute leistete sich Niklas Hoheneder einen kapitalen Schnitzer, den CFC-Torwart Jakub Jakubov nur unter Einsatz seines gesamten Könnens ausbügeln konnte. Immerhin schwammen sich die Gastgeber anschließend etwas frei, ohne dabei die Hoheit auf dem Rasen zu erlangen. Kurz vor der Pause zog Tobias Müller aus 18 Metern ab, doch seinem Schuss ging vorbei. Insgesamt zeigte sich relativ zeitig, dass es für Berlinski und sein Personal noch eine ganze Menge Arbeit auf dem Trainingsplatz gibt.

Dartsch trifft zu spät

Unverändert gingen beide Teams in den zweiten Durchgang, der mit einem allgemeinen Schlagabtausch im Mittelfeld begann. In der 51. Minute trugen die Gastgeber einen durchaus brauchbaren Angriff nach vorn, in dessen Abschluss Danny Breitfelder das Spielgerät aus zentraler Position knapp über den Balken köpfte. Wie es funktioniert, zeigte Viktoria unmittelbar danach. Pardis Fardjad - Azad traf zum 1:0 für die Gäste (53.). Chemnitz hätte postwendend durch Tim Campulka ausgleichen können. Doch sein Schuss ging knapp über das Gehäuse. Mit einem Doppelwechsel in der 66. Minute wollte Berlinski neue Impulse setzen. Sicherlich agierte der Chemnitzer FC im Gegensatz zur ersten Halbzeit besser, doch Berlin geriet kaum ins Wanken. Ausgerechnet ein Ex-Chemnitzer, nämlich Kimmo Markku Hovi, vollendete in der 81. Minute eine Konter zum 0:2. Der Anschlusstreffer durch Alexander Dartsch in der 88. Minute kam leider zu spät.

Chemnitzer FC : Jakubov - Milde, Hohenender, Vidovic , Köhler - Campulka (75. Dartsch) - Bekö (66. Freiberger) , Bickel, Müller, Knechtel (Ogbidi) - Breitfelder

Tore: 0:1 Fardjad-Azad (53.), 0:2 Hovi (81.) 1:2 Dartsch

Zuschauer: 687

Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt)