Dresdner Kabarett in der Stadthalle

Vorstellung Herkuleskeule kommt mit einer "Ballastrevue"

dresdner-kabarett-in-der-stadthalle
Foto: Izabela Habur/Getty Images/iStockphoto

Mit einer "Ballastrevue" zieht die deutschlandweit bekannte Herkuleskeule in den Dresdner Kulturpalast. "Was packen wir für die Zukunft in die Umzugskartons, was ist Ballast?", darüber streiten sich die Dresdner Publikumslieblinge Birgit Schaller und Detlef Nier mit den Frischlingen Nancy Spiller und Hannes Sell aber auch hier in der Stadt - am 7. Oktober um 19.30 Uhr in der Stadthalle. Die Besucher erwartet wie immer ein irrwitziges Spektakel über eine Welt, die zum Schreien ist.

Viele bekannte Künstler kommen aus der "Herkuleskeule"

Vor über 50 Jahren von Manfred Schubert gegründet und geprägt von Komödianten wie Hans Glauche waren es später jetzige sächsische Promis wie Wolfgang Stumph, Uwe Steimle, Günther Pölitz oder Manfred Breschke, die sich auf den "Keulenbrettern" zu namhaften Kabarettisten entwickelten. Unter Leitung ihres Chefs und Autoren Wolfgang Schaller sind die Programme der Herkuleskeule bekannt als ein "Wechselbad aus lautem Vergnügen für Kopf und Bauch und grimmiger Provokation".

"Wir provozieren, es wird böse und ernst zugehen. Denn die Welt ist nicht nur zum Lachen. Aber wir sagen das alles zumindest heiter", erläutert Wolfgang Schaller. Er kam 1970 ins Ensemble. Vor allem seine mit Peter Ensikat geschriebenen Kabarettstücke, die überall an den Theatern im Osten nachgespielt wurden, machten die Herkuleskeule zum Markenzeichen für politisches Kabarett in der DDR.