Dritter Termin-Aufschub: Kaßbergauffahrt bleibt gesperrt

Bau Fertigstellung der Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke nochmals verschoben

Im April vor zwei Jahren wurde die Karl-Schmidt-Rottluff-Brücke - die Kaßbergauffahrt, die als wichtige Verbindungsachse von City und Berg dient - gesperrt. Für gut 5 Millionen Euro wird das Bauwerk, das die Weststraße mit der Theaterstraße verknüpft, saniert. Verkehrsteilnehmer müssen seit 2018 weiträumige Umleitungen in Kauf nehmen, denn die Sanierung der 1869 errichteten, denkmalgeschützten Brücke geschieht komplett unter Vollsperrung. Teilsperrungen waren aufgrund der komplexen Bauarbeiten über die gesamte Fahrbahn keine Option. Zum dritten Mal ist nun die Eröffnung der Auffahrt verschoben worden. Das ursprüngliche Ziel von Ende März kann nicht gehalten werden.

Starker Regen verzögerte Arbeiten

Stattdessen geht die Stadtverwaltung jetzt davon aus, dass die Brücke ab Mitte April wieder befahrbar sei. Verzögerungen beim Asphalteinbau seien die Ursache für die erneute Verschiebung der Öffnung. Durch den starken Regen der letzten Woche mussten die Arbeiten für den Asphalteinbau abgesagt werden. Nun ist vorgesehen, bei entsprechender Witterung, Ende nächster Woche mit der Asphaltdecke fertig zu sein. Danach folgten noch kleine Restarbeiten, wie Markierungen und Schilderaufstellung.

Zusätzliche Planungsleistungen waren notwendig

Ursprünglich war geplant, dass die Chemnitzer bereits im Herbst vergangenen Jahres die Brücke wieder nutzen können. Die Bauarbeiten sollten im Oktober 2019 beendet sein. Doch sie waren letztlich aufwendiger als erwartet, die Eröffnung wurde auf Dezember verschoben. Dieser Termin konnte allerdings auch nicht gehalten werden. "Die zu integrierende Bausubstanz entsprach nicht den Bestandsunterlagen. Somit waren zu der Herstellung der Fahrbahnplatte und Asphaltarbeiten zusätzliche zeitintensive Planungsleistungen notwendig", hieß es damals in der Begründung.