Duale Berufsausbildung ist attraktiver denn je

Karriere Der Einstieg in die qualifizierte berufliche Tätigkeit

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Foto: Getty Images/sturti

Die duale Berufsausbildung ermöglicht in Sachsen jährlich etwa 22.000 jungen Menschen den Einstieg in eine qualifizierte berufliche Tätigkeit. Für den Wirtschaftsstandort Sachsen ist die betriebliche Ausbildung unverzichtbar, denn in den vor allem klein- und mittelständischen Betrieben ist sie Grundlage für Innovation und Wachstum. Für den zuständigen Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig steht daher fest: "Wir wollen die duale Berufsausbildung stärken und Klein- und Kleinstbetriebe als Orte für Ausbildung und Beschäftigung wieder attraktiv machen. Wenn wir weiter innovativ und wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen wir kluge Köpfe. Das Potenzial ist da, der Nachwuchs von heute ist bestens gebildet."

Sachsens Arbeitsmarkt ist stabil

Auch die Arbeitsmarktsituation sei in Sachsen stabil. So haben sich Angebot und Nachfrage 2017 im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldete mit 22.321 Bewerbern ein Plus von 1,8 Prozent. Die Berufsausbildungsstellen stiegen mit 21.774 um 0,5 Prozent. Damit ist der Ausbildungsmarkt in Sachsen relativ ausgeglichen. Auf eine Stelle kommt etwa ein Bewerber.

Hinzu kommt, dass die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe steigt: Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat sich Ende September 2017 im Vergleich zum Vorjahr laut Bundesinstitut für Berufsbildung in allen Bereichen erhöht. Besonders stark war der Anstieg im öffentlichen Dienst (+17,3 Prozent) und im Handwerk (+9,6 Prozent). Dennoch haben die Betriebe bundesweit jährlich größere Schwierigkeiten, ihre freien Ausbildungsplätze zu besetzen.