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"Eddie the Eagle" fliegt über den Theaterplatz

Festival Heute starten die Filmnächte - täglich Programm bis Ende August

Michael Edwards hat es mit ausgeprägtem Dilettantentum zu einigem Ruhm gebracht: Als Skispringer versuchte sich der Brite, der Weltelite sprang er beinahe wörtlich meilenweit hinterher. Doch dank Beharrlichkeit und mangelnder nationaler Konkurrenz schaffte er es sogar zu den Olympischen Spielen von Calgary - und wurde dank dicker Brille und Übergewicht als "Eddie the Eagle" zur Legende. Seine Lebensgeschichte, verfilmt mit Taron Egerton, Hugh Jackman, Iris Berben und Christopher Walken, läuft am heutigen Mittwoch zum Auftakt der Filmnächte auf dem Theaterplatz (Filmstart: 21.45 Uhr). Jeweils 750 Besucher können dann in den kommenden zwei Monaten jeden Abend bei 65 Filmveranstaltungen, Partys und Konzerten auf dem Theaterplatz Platz nehmen. In dieser Woche laufen unter anderem noch die französische Erfolgskomödie "Monsieur Claude und seine Töchter" (Donnerstag), der deutsche Blockbuster "Fack ju Göthe 2" (Freitag) und der Familien-Film "Alles steht Kopf". Das deutet bereits die Breite an, mit der die Veranstalter in diesem Jahr erneut Zehntausende Besucher überzeugen wollen. So gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Kurzfilmnacht mit Streifen vom Dresdner Kurzfilmfest und der Chemnitzer Filmwerkstatt (am 16. Juli), es gibt die Kombi aus Kultfilm und Party, darunter "Die Große Dirty Dancing Nacht" (am 5. August), Filmpremieren wie "Fucking Berlin" (am 27. August) und "Toni Erdmann" (am 28. August) sowie Mitternachtskino, zum Beispiel "Pink Floyd - The Wall" (am 26. August) und dazu gleichermaßen Popcorn-Kino und Programmkino-Highlights. Die Leinwand ist so groß wie im vergangenen Jahr und die Preise wurden ebenfalls beibehalten. Verändert wurde hingegen die Einlasssituation am Theaterplatz, die Logen wirken etwas kleiner und am Gastro-Konzept wurde ebenfalls gewerkelt. Der Theaterplatz ist bereit für die Filmnächte - allabendlich bis zum Stadtfest-Wochenende.