Eigengewächse blühen zeitig auf: Verein peilt das Halbfinale an

Union Chemnitz will ins Pokalhalbfinale einziehen

Chemnitz

Handball-Verbandsligist Union Chemnitz hat am 22. Februar die Chance, ins Halbfinale des Landskron-Sachsenpokals einzuziehen. Zwar besitzt das Team von Coach Kirsten Weber am Sonntag ab 17 Uhr in der Sachsenhalle Heimrecht, bekommt es aber mit dem starken Ligakonkurrenten SG LVB Leipzig II zu tun.

Trainer warnt vor starker Leipziger Mannschaft

"Wir treffen auf eine der schnellsten Mannschaften aus unserer Staffel. Das haben wir im Punktspiel spüren müssen, als uns die Leipziger phasenweise fast überrannten. Deshalb muss ich mir jetzt etwas einfallen lassen", sagte Weber. Vor zwei Wochen führten seine Männer im Punktekampf bereits 19:11, am Ende stand es 26:26.

Klare Ziele im Pokal

Das Ziel der Chemnitzer Vertretung sei klar. "Wir wollen mit einem Sieg im Pokal eine Runde weiterkommen. Natürlich wird es ein schweres Stück Arbeit, für das wir auf die Unterstützung des Chemnitzer Handballpublikums hoffen", machte der Trainer deutlich.

Saisontrend und Tabellenlage

Union könnte mit einem Erfolg den positiven Saisontrend fortsetzen. Aktuell ist die Mannschaft in der Verbandsliga West mit einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter NHV Concordia Delitzsch II auf den zweiten Rang notiert.

Personelle Herausforderungen und Eigengewächse

Vereinschef Lars Eichler zieht derzeit eine positive Zwischenbilanz der Saison, auch wenn bisher aus personeller Sicht nicht alles optimal lief. "Aufgrund zahlreicher schwerer Verletzungen stehen uns einige Stammspieler nicht zur Verfügung. Die entstandenen Lücken werden durch junge A-Jugendspieler wie Chinedu Härtwig, Emil Müller und Bennet Bauer bestmöglich ausgefüllt. Diese Eigengewächse mussten dadurch leider etwas eher als geplant in die volle Verantwortung genommen werden, wachsen aber sehr gut in ihre Rollen hinein", schätzte Eichler ein.

Mentale Stärke trotz Ausfälle

Die Verbandsliga-Mannschaft wirke in vielen Spielen trotz der Ausfälle deutlich mental gefestigter und wusste auch mit schwierigen Spielphasen umzugehen. "Bis zum Saisonende gibt es noch einige anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Wir werden sehen, für was es am Ende reicht", sagte der Vereinschef.

Langfristiger sportlicher Plan bei Union Chemnitz

Mit der "Ersten" werde bei Union Chemnitz weiterhin ein konkreter sportlicher Plan verfolgt. "Unser Ziel, in die Sachsenliga aufzusteigen, haben wir klar definiert. Einen engen Zeitplan dafür gibt es aber nicht, es wird diesbezüglich kein Druck aufgebaut", so Eichler.

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