Ein Blick unter Fell, Federn und Haut: „Körperwelten der Tiere“ in Chemnitz eröffnet

Nach den Menschen folgen die Tiere: Neue „Körperwelten“-Ausstellung gastiert in Chemnitz.

Chemnitz

Kaum endet die Ausstellung „Körperwelten & Der Zyklus des Lebens“, steht in der Chemnitzer Markthalle bereits die nächste Ausstellung in den Startlöchern. Vom 24. Juli bis zum 31. Januar 2027 gastiert dort „Körperwelten der Tiere“.

Tierwelt aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben

Wer die neue Ausstellung in der Chemnitzer Markthalle betritt, erlebt die Tierwelt aus einer völlig außergewöhnlichen Perspektive. Mehr als 100 Plastinate zeigen ab Freitag, wie Tiere unter Fell, Federn oder Haut aufgebaut sind und machen Anatomie auf eindrucksvolle Weise sichtbar. Muskulatur, Knochenbau, Organe und Nervensystem werden dabei detailreich dargestellt.

Highlights der Ausstellung

Der unübersehbare Mittelpunkt der Ausstellung ist Elefantenkuh „Samba“. Mit sechs Metern Länge und 3,50 Metern Höhe gilt sie als das größte jemals plastinierte Lebewesen. Rund 64.000 Arbeitsstunden investierte man in die Plastination. Vier Tonnen Silikon und 40.000 Liter Aceton kamen dabei zum Einsatz.

Unter Fell, Federn und Haut

Ebenfalls zu den Blickfängen gehört die mehr als fünf Meter hohe Giraffe, der Braunbär und der Gorilla. Doch die Ausstellung will nicht nur staunen lassen. Sie erklärt auch, wie Tiere funktionieren: Wie sieht das Skelett eines Frosches aus? Warum kann ein Gorilla große Mengen Pflanzenkost verdauen? Und wie viele Halswirbel besitzt eigentlich eine Giraffe?

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis zum 31. Januar 2027 in der Chemnitzer Markthalle zu sehen. Geöffnet ist die Schau montags bis sonntags sowie an Feiertagen jeweils von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass ist um 17 Uhr. An Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) bleibt die Ausstellung geschlossen.

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