Ein Fest der Lebensfreude

Premiere Erste Parade der Vielfalt zog durch Chemnitz

Teilnehmer der Parade der Vielfalt zogen vergnügt durch die Chemnitzer Innenstadt. Foto: Steffi Hofmann

Mit Trommeln, Musik und Schildern auf denen unter anderem die Forderung "Für barrierefreie Bildung mit Gebärdensprache" zu lesen war, zog sie am Samstagnachmittag das erste Mal durch die Chemnitzer City - die Parade der Vielfalt.

Vom Bahnhof über die Straße der Nationen zum Rathaus versammelten sich hunderte Bürger mit und ohne Behinderung in einem Menschenzug, um auf das Thema gleichberechtigte Teilhabe aufmerksam zu machen.

Von Dresden bis nach Chemnitz

In diesem Jahr begann die Parade in Dresden, führte zum dortigen Hauptbahnhof und wurde am Chemnitzer Pendant fortgesetzt. Sie wurde zum Neumarkt geleitet, wo ein Fest der Lebensfreude stattfand.

"Durch diese Aktion werden wir auch den öffentlichen Personennahverkehr auf eine alltagspraktische Probe stellen", erklärte Annett Heinich, Inklusionsbotschafterin des Projektes der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland, im Vorfeld.