Ein "Feuerwerk" in der Oper

Premiere Ab Samstag heißt es auf der Drehbühne "O mein Papa"

Es ist wie der bunte Samstagabend mit Witz und Musik und Stars und Gästen, und das alles auf einer Bühne. Das oft beschworene Feuerwerk der Unterhaltung gibt es am Wochenende nicht als Showmasterphrase, sondern als Musikalische Komödie in der Chemnitzer Oper. Genauer gesagt findet dort am Samstag um 19.30 Uhr die Premiere von "Das Feuerwerk (O mein Papa)" ihre Aufführung. Im Titel wird schon jenes Lied erwähnt, dass sich nach der Uraufführung des Stücks 1950 rasch verselbstständigte. "O mein Pappa, war eine Wunderbare Clown", heißt es da. Berühmtheit erlangten Paul Burkhards Lieder und das Libretto von Erik Charell und Jürg Amstein nicht zuletzt durch die vier Jahre später erfolgte Verfilmung. Auch in der Bühnenkomödie geht es um die Geburtstagsvorbereitungen zum 60. des Fabrikanten Oberholzer. Turbulent wird es, als auch Bruder Alexander alias Obolski erscheint, der Direktor eines Wanderzirkus' und damit das schwarze Schaf der Familie ist. Das Stück wird in Chemnitz in der Fassung für Sängerensemble und zwei Klaviere auf der Drehbühne des Opernhauses gezeigt. Hier singen und spielen sowohl Ensemblemitglieder der Oper (wie Andreas Kindschuh als Onkel Fritz), des Schauspielhauses (etwa Ulrike Euen als Tante Berta) und Gäste. Unter letzteren findet sich auch der Sänger und Moderator Michael Schanze, der die Rolle des Direktors Obolski übernimmt. Die Mischung im Personal reflektiert auch die im Genre von "Das Feuerwerk". Mit seinem heiteren Stoff und der leichten Musik bildete das Stück ein Bindeglied zwischen Operette und Musical.