Ein Leben für Chemnitz

Gedenken Ausstellungseröffnung für verstorbenen Türmer der Stadt

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Das Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz. Foto: bl

Am 17. September wäre der Chemnitzer Türmer Stefan Weber 75 Jahre alt geworden. Im Mai 2015 starb der Mann, den Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig als "großartigsten, leidenschaftlichsten Botschafter für unsere Stadt" bezeichnete. Von seinem Arbeitsbeginn als hauptamtlich bestellter Türmer im März 1991 bis zuletzt, dann im Ruhestand ehrenamtlich, begleitete Weber schätzungsweise 200.000 Gäste durch das Rathaus hinauf bis zum Hohen Turm und schilderte ihnen von dort aus die Vorzüge seiner Heimatstadt.

Seinen 75. Geburtstag hat die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai-Thomas, unterstützt durch die Stadt sowie den Förderverein Niklasberg, nun zum Anlass einer posthumen Ehrung des Wirkens von Stefan Weber genommen.

"Gestärkt durch seinen christlichen Glauben und ermutigt durch das Bibelwort "Suchet der Stadt Bestes" (Jeremia 29,7), hat sich Stefan Weber ideenreich und visionär für seine Stadt engagiert", so Pfarrer Stephan Brenner. Am 17. September soll deshalb um 10 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Meditation und Ausstellungseröffnung unter dem Titel "Stefan Weber - Ein Leben für Chemnitz" in der St. Nikolaikirche stattfinden.