Ein Meilenstein für die Mensch-Technik-Interaktion

wissenschaft Interdisziplinäres Forschungszentrum an der TU Chemnitz gegründet

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Alexandra Bendixen, Sprecherin des neuen Zentrums für Sensorik und Kognition. Foto: Jacob Müller/TU Chemnitz

Die Interaktion von Mensch und Technik in einem gemeinsamen Arbeits- und sozialen Umfeld gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund bündeln Forschende aus sechs Fakultäten der Chemnitzer Uni nun ihre Expertise. Am sogenannten Zentrum für Sensorik und Kognition an der Fakultät für Naturwissenschaften arbeiten 25 Zentrumsmitglieder fakultätsübergreifend zu den Forschungsthemen Sensorik und Kognition aus menschlicher und technischer Perspektive.

So kann man das soziale Miteinander besser verstehen

In einem interdisziplinären Projekt entwickeln sie beispielsweise ein objektives Messverfahren, mit dem das Bewegungsverhalten von Kindern in Kindergärten erfasst werden kann, um deren soziales Miteinander besser zu verstehen. Weitere Beispiele umfassen Forschungsarbeiten zu Fahrerassistenzsystemen, zu neuartigen adaptiven Beleuchtungssystemen und zur altersgerechten Mensch-Technik-Interaktion.

Hier treffen viele Fachrichtungen aufeinander

"Ich freue mich außerordentlich, dass wir für das Zentrum Kolleginnen und Kollegen verschiedenster Fachrichtungen gewinnen konnten: aus den Fakultäten für Naturwissenschaften, für Human- und Sozialwissenschaften, für Informatik, für Elektrotechnik und Informationstechnik, für Maschinenbau und aus der Philosophischen Fakultät", sagt Prof. Dr. Alexandra Bendixen, Professurinhaberin am Institut für Physik und Sprecherin des fünfköpfigen Gründungsvorstandes.

"Das neue Zentrum bietet eine Plattform für regen inhaltlichen Austausch und wird gemeinsame Projekte zwischen den beteiligten Professuren beflügeln." Mit der Zentrumsgründung setzt die TU Chemnitz einen weiteren Akzent in ihren Forschungsschwerpunktfeldern "Mensch und Technik" sowie "Materialien und Intelligente Systeme".