Ein Roadtrip durch die Stadt

Wirtschaft Förderpreis Krach lud zum Kennenlern-Wochenende

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Die Zentralhaltestelle in Chemnitz. Foto: bl

"Es sind oft die einfachen Ideen, die zünden." Was Sören Uhle, Geschäftsführer der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungs GmbH (CWE) am frühen Samstagvormittag den Nominierten des Förderpreises "Krach - Kreativraum Chemnitz" sagte, trifft wohl gleichermaßen auf das Förderprogramm zu wie auf die Ideen der Preisträger. Etwa 50 Projekte hatten sich bis Ende Januar um einen der Förderpreise beworben, an denen nicht nur 2.500 Euro hängen, sondern vor allem eine für mehrere Jahre kostenfreie Gewerbefläche. Mehr Ideen, als man im ersten Anlauf der Ausschreibung erwartet hatte.

Vor allem die Idee muss passen

Gut die Hälfte war am vergangenen Wochenende eingeladen, um ihre potenziellen künftigen Räume bei einem Road-Trip durch die halbe Stadt kennenzulernen und sich von Initiatoren und Jury noch Tipps für die finale Runde zu holen - schließlich werden erst einmal nur zehn Preise vergeben. Und auch hier hatte sich die internationale Jury vor allem für "einfache Ideen, die zünden" entschieden: Selbst entworfene Lampen, eine Probe- und Premierenbühne für ein Puppentheater, Büroräume für ein Uni-Start-up oder Projektbüros für die Begleitung von Stadtentwicklung waren unter den nominierten Ideen.

"Für mich ist vor allem wichtig, dass die Idee passt und wie sich die Gründerpersönlichkeiten darstellen", erklärte Juror Steffen Roth, Professor für Entrepreneurship im französischen La Rochelle, der mit zahlreichen der Nominierten ins Gespräch kam. Die haben jetzt noch knapp zwei Wochen Zeit, ihre Bewerbungen auf eine spezielle Gewerbefläche zuzuschneiden - dann will die Jury final entscheiden, wer die ersten Krach-Preisträger sind.