Ein Schluck Met mit Hexen und Rittern

Veranstaltung Mittelaltermarkt auf der Burg Rabenstein

"Draco Faucium" begeisterten selbst bei regnerischem Wetter. Foto: Anika Weber

Am Wochenende gab es auf Burg Rabenstein ein Osterspektakel der besonderen Art. Von Samstag bis Montag präsentierte ein Mittelaltermarkt Kunst und Handwerk aus dem 6. bis 15. Jahrhundert. Besucher hatten die Gelegenheit Laternenbauern, Steinmetzen oder einem Maultrommel-Schnitzer bei der Arbeit zusehen. Musiker und Gaukler stellten ebenfalls ihre Talente zur Schau. Und auch für die Kleinen gab es eine Bastelstube, in der Ostereier oder doch die eigenen Gesichter bemalt wurden.

Die Budenbesitzer und sogar einige Mittelalterfans erschienen in authentischer Kleidung aus den verschiedenen Epochen. So zum Beispiel erkannte man an der Gugel (kurzer Kapuzenumhang) die Imitierenden des Hochmittelalters. Man hatte hautnah die Chance in eine längst vergangene Welt einzutauchen.

Mittelalterliche Marktstände lockten mit ihren besonderen Waren

Neben Fleisch- und Fischwaren verkauften die Händler auch mittelalterliche Bekleidung, Duftstoffe, Geschirre und Kunstgegenstände aus Holz, mittelalterliche Werkzeuge, Schmuck und traditionelle Speisen- und Getränke. Besonders der bekannte Honigwein - genannt Met - lockte bei dem regnerischen Wetter am Ostermontag die Besucher.

Von Burg Rabenstein, die auch besichtigt werden konnte, hatte man einen erstaunlichen Rundumblick über den lang gestreckten Mittelalter-Markt. Dieser endete jeden Abend, so auch gestern gegen 17.15 Uhr, mit einem Mittelalterspektakel, bei dem die Spielluden von "Draco Faucium" mit ihren Dudelsäcken für Stimmung sorgten. Auch wenn das Wetter gegen Ende versagte, sich überall Schlamm ausgebreitet hatte, war es doch ein gelungener Markt. Der Ausflug zu Ostern hat sich gelohnt.

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