Ein Stück Normalität mit De Hutzenbossen und Marianne Martin

Veranstaltung Ein Streifzug durch das Jahr

Klaffenbach. 

Klaffenbach. Schon im Januar waren Andreas Tiede und Peter Kreißl bei der Grünen Woche in Berlin. Für die beiden Vollblutmusiker ist es schon eine Kult-Veranstaltung geworden. Andi Tiede sagte: "Es ist schon etwas besonderes, dort aufzutreten und unsere Heimat musikalisch zu vertreten, sonst sind wir ja meist im Erzgebirge unterwegs."

Nach dem Auftritt im Januar folgten weitere Auftritte. Doch dann wurden sie durch die Pandemie ausgebremst. Gerade in dem Jahr, in dem die Band 15 Jahre alt wird, hatten sich "De Hutzenbossen" viel mehr vorgenommen. Aber die beiden Musiker, die sich schon viel länger kennen und früher in einer christlichen Countryband spielten, gaben nicht auf. In der Krise machten sie aus der Not eine Tugend. Sie waren die Ersten, die die sogenannten Hofkonzerte durchführten. Das kam gut an. Durch die Hofkonzerte gab es kaum Stillstand, doch die öffentlichen großen Muggen blieben aus. "Schade eigentlich, denn das macht uns ja aus. Die Nähe zu unserem Publikum und den Fans." sagte Peter Kreißl. Seit dem 1. September ist auch Jonas Tiede dabei.

Am Sonntag im Wasserschloss Klaffenbach war fast alles Negative vergessen. Gut besucht war die Veranstaltung, die die Besucher nach dem Hygienekonzept mit Maske erlebten. Marianne Martin, die schon über 70 Jahre auf den Bühnen der Welt zuhause ist, moderierte die heimatlichen Klänge von "De Hutzenbossen" und fügte Gedichte und Texte an. Die Musiker und die Moderatorin hatten die geniale Idee einen Steifzug musikalischer Art durch das Jahr zu machen und das ist gelungen. Frühling Sommer, Herbst und Winter das waren ihre musikalischen Kinder.