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Ein "Tränchen" für besondere Gänsehaut-Momente

Eismärchen Großes Finale mit prominenten Gästen

Das Eismärchen 2018 ist nun schon wieder Geschichte: am Samstagabend gab es das große Finale, bei dem über 100 Eiskunstläufer - vom Kindergartenkind bis zum Senioren, vom Leistungssportler bis zum Amateur - wieder alles für die gelungene Aufführung gaben. Im Vergleich zu den bis dahin absolvierten Vorstellungen setzte aber wohl jeder diese gewisse kleine Schippe obendrauf, schließlich war die Eishalle nicht nur gut an Publikum besetzt - darunter befanden sich auch gleich mehrere Zuschauer, die einst auf Weltklasseniveau aktiv waren.

Ein Tränchen verdrückt

Zu Ehren Jutta Müllers, die in Kürze ihren 90. Geburtstag feiert, waren ihre Tochter Gaby Seifert sowie Müllers frühere Schützlinge Katarina Witt, Jan Hoffmann und Evelyn Großmann zu Gast. Eigens dafür hatte Ingo Steuer, der sich selbst als Paarläufer und später als Trainer verdient gemacht hat, eine Zusatzshow arrangiert. Dabei wurde rührend dargestellt, wie sich die "kleine Kati" an den damals schon erfolgreichen Seiferts und Pötzschs ein "Beispiel" nehmen sollte. "An dieser Stelle haben wir wohl alle ein Tränchen verdrückt", gestand die zweimalige Olympiasiegerin Witt später dem Publikum.

Nach kurzen Einspielern wurden berühmte Küren von Seifert, Hoffmann und Witt von heutigen Chemnitzer Eisläufern nachgestellt, wobei vor allem die berühmte Schluss-Szene aus "Carmen" rauschenden Beifall bekam. Nach dem großen Schlussbild, zu dem sich alle Läufer, Organisatoren und Prominente zusammenfanden, ging es auf dem Eis noch weiter: Vor allem Katarina Witt versuchte geduldig jeden Foto- und Autogrammwunsch zu erfüllen. Dabei strahlte sie in ihrer bekannten Art bis zum letzten Moment, den sie dem Publikum schenkte.



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