Ein Vierteljahrhundert lebenslanges Lernen

Seniorenkolleg Bildungseinrichtung der TU blickt auf 25 Jahre zurück

Auf mehr als 770 Referenten und rund 300 Bildungsexkursionen blickt das Seniorenkolleg der TU Chemnitz am Dienstag zurück. Um 15.30 Uhr feiert eine der größten Seniorenbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten mit einer Festveranstaltung das 25-jährige Bestehen. Ob Nobelpreisträger, Weltraumfahrer oder Chefdirigent - sie und viele andere leisteten mit ihren informativen Beiträgen einen wichtigen Beitrag zum lebenslangen Lernen an der Chemnitzer Uni. Zur ersten Vorlesung des Seniorenkollegs am 6. Oktober 1993 sprach der damalige Rektor Günther Hecht über die Zukunft seiner Universität noch vor 150 Teilnehmern.

Derzeit etwa 800 Senioren eingeschrieben

In der Gegenwart sind pro Semester zwischen 700 und 900 Frauen und Männer im Alter zwischen 50 und mehr als 90 Jahren eingeschrieben. Hinzu kommen oft bis zu 200 Tagesbesucher, die nur an ausgewählten Vorlesungen teilnehmen. Sehr wahrscheinlich steht die Festveranstaltung am Dienstag ebenfalls auf dieser Liste. Denn im Raum N115 des Hörsaalgebäudes, Reichenhainer Straße 90, blicken gleich mehrere Redner auf ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Arbeit rund um das lebenslange Lernen zurück: Den Festvortrag hält Uwe Gaul, Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Er spricht über die Bedeutung des Studiums im Alter an den Hochschulen im Freistaat Sachsen.

Zu den weiteren Rednern gehören unter anderem Petra Kammerevert, Mitglied des Europäischen Parlamentes, Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz, und Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz. Weitere Grußworte richten Gäste aus dem In- und Ausland an die Festversammlung. Zudem geben Studierende des Seniorenkollegs und dessen wissenschaftlicher Leiter Roland Schöne Einblicke in die facettenreichenAktivitäten des Seniorenkollegs.