Eine besondere Nacht für Eltern und ASR-Mitarbeiter

Rückblick Mutterglück und Polizeieinsätze an Silvester

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Maisaa Mordia hält mit Tochter Talaa, geboren am 1. Januar um 2.22 Uhr, das erste Chemnitzer Baby im Jahr 2018 in den Händen. Foto: Andreas Seidel

Um 10 Uhr waren am Neujahrsmorgen bereits die gröbsten Silvesterrückstände auf den Fußgängerzonen, Gehwegen und Straßen der Innenstadt beseitigt. Dafür sorgten am Montag insgesamt 29 ASR-Mitarbeiter, die ab 8 Uhr auf den Beinen waren.

Stolze Eltern zum Jahreswechsel

Knapp sechs Stunden zuvor erblickte das erste Chemnitzer Baby im Jahr 2018 das Licht der Welt. Die kleine Talaa wurde um 2.22 Uhr im Klinikum Chemnitz geboren, war 51 Zentimeter groß und wog rund 3435 Gramm. Die stolze Mama stammt aus Syrien und ist 23 Jahre jung.

Im DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein kam das erste Neujahrsbaby, ein Junge namens Konstantin, um 9.07 Uhr auf die Welt. Mit 1945 Neugeborenen stellte das DRK-Krankenhaus im vergangenen Jahr übrigens einen neuen Rekord auf. Im Klinikum Chemnitz waren es insgesamt 1715 Kinder und damit 233 mehr als 2016.

Von Sachbeschädigung bis Brandstiftung

Doch die Silvesternacht bringt immer auch Schattenseiten mit sich. So registrierte das Führungs- und Lagezentrum am Silvester- sowie am Neujahrstag mehr als 440 Einsätze. "Davon standen rund 70 Einsätze im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Jahreswechsel", informiert die Polizeidirektion Chemnitz.

"Vor allem Sachbeschädigungen durch Pyrotechnik wurden angezeigt. Darüber hinaus ergab sich in drei Fällen der Verdacht fahrlässiger Brandstiftung. In einem Fall besteht der Verdacht des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion." Das alte Jahr nahm für einen 20-jährigen Mann im Erzgebirgskreis kein gutes Ende. Er zog sich offenbar beim Hantieren mit Pyrotechnik schwere Verletzungen zu.



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