Eine Erzgebirgerin kämpft sich viermal aufs Podest

Leichtathletik Gute Ergebnisse bei der Regionalmeisterschaft

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Im 800-Meter-Lauf der M 11 ging Arno Börner (rechts) vom LV 90 Erzgebirge zunächst in Führung. Am Ende belegte er Rang 4, gefolgt von Cedric Schmidt. Foto: Andreas Bauer

Während für die Leichtathleten aus dem Erwachsenenbereich die Hallensaison noch gar nicht richtig begonnen hat, ist sie für die jüngsten Vertreter dieser Sportart bereits vorüber. "Für den Altersbereich U 12 stellten die Regionalmeisterschaften in Chemnitz zugleich den Höhepunkt und den Abschluss der Meisterschaftssaison dar", erklärt Trainer Rolf Kohlmann vom LV 90 Erzgebirge.

Gefordert waren auch die U-14-Sportler, von denen sich die besten bei der Landesmeisterschaft noch einmal beweisen dürfen. Vom LV 90 konnten sich einige Vertreter empfehlen, denn insgesamt gewann der Verein 25 Medaillen - darunter sechs goldene.

Der LV 90 Erzgebirge räumte mächtig ab

Auch andere Lokalvertreter waren erfolgreich. So landeten im Kugelstoßen der Altersklasse W 13 mit der Olbernhauerin Sophie Reinhardt, die für den LAC Chemnitz startet, sowie Zilly-Charleen Rubach vom SV 1870 Großolbersdorf zwei Starterinnen aus dem mittleren Erzgebirge auf den Plätzen 1 und 2.

Noch größer war allerdings die Medaillensammlung des LV 90 Erzgebirge, der in Sarah-Michelle Leichsenring seine erfolgreichste Athletin hatte. Inklusive der Goldmedaille mit der Viermal-100-Meter-Staffel der U-14-Mädchen schaffte es die W-13-Starterin viermal aufs Podest. Mit Platz 1 im Weitsprung, wo die Erzgebirgerin mit 4,41 Metern dominierte, kam noch ein weiterer Titel hinzu.

Doch auch Silber im Sprint und über die Hürden konnten sich sehen lassen. Im Hürdenlauf gewann Rosalie Weber eine weitere Goldmedaille für den LV 90. Auf dem obersten Treppchen landeten dank starker Leistungen außerdem Jerome Düringer (M 11/Sprint), Vanessa Simm (W 12/Hochsprung) und Christopher Arnold (M 13/800 m).

"Mit den insgesamt 25 Medaillen haben wir mehr Podestplätze erkämpft als im vergangenen Jahr", freue sich Rolf Kohlmann am Ende.