Eine Pechsträhne, die nicht reißen will

Fußball Chemnitzer FC weiterhin sieglos

Foto: Marcus Hengst

Unterhaching. Der Chemnitzer FC bleibt in der 3. Fußball-Liga auswärts weiterhin sieglos. Am Samstag verlor das Team von Cheftrainer Horst Steffen bei der Spielvereinigung Unterhaching 2:4 (1:3). "Wir hatten uns für das Spiel soviel vorgenommen. Aber wenn du dir dann zeitig so viele Ballverluste leistest, stärkt das nicht unbedingt das Selbstvertrauen", sagte Kapitän Marc Endres.

Bei schweißtreibenden Temperaturen saßen mit Florian Trinks, , Florian Hansch und dem angeschlagenen Julius Reinhardt drei Spieler auf der Bank, die in der vergangenen Woche noch zur Startelf gehörten. Dafür durften Tom Baumgart, Myroslav Slavov und Laurin von Piechowski von Beginn ran.

Die erste Chance des Spiels hatte der CFC, Jan Koch verfehlt nach 5 Minuten das gegnerische Gehäuse nur knapp. Danach hatten aber die Rand- Münchener mehr vom Spiel. So kam es auch nicht völlig überaschend, dass die Gastgeber in der 19. Minute durch Stephan Hain 1:0 in Führung gingen.

Danach bleib Unterhaching spielbestimmend und zwang CFC-Torhüter Kevin Kunzimmer wieder zum Eingreifen. Das 0:2 fiel dann nach einer reichlichen halben Stunde. Dabei lenkte Tom Scheffel eine Eingabe der Unterhachinger unglücklich ins eigene Tor.

Zum Glück fanden die Himmelblauen schnell eine Antwort, in der 36. Minute beförderte Slavov das Spielgerät nach einer Flanke von Fabio Leutenecker per Kopf zum 1:2 ins Unterhachinger Gehäuse. Doch die Hoffnung der rund 200 mitgereisten Chemnitzer Fans auf einen Ausgleich vor der Pause erfüllten sich nicht. Vielmehr kassierte der CFC praktisch mit dem Pausenpfiff das 1:3.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Trainer Steffen Stürmer Florian Hansch, dafür blieb Scheffel in der Kabine. Doch es blieb dabei , dass der starke Liganeuling die Musik machte. Nach einer reichlichen Stunde keimte wieder Hoffnung in den Reihen des CFC, als Slavov per Kopf auf 2:3 verkürzte.

Doch fast im Gegenzug der nächste Schock. Nach einem Foul zeigte der Schiedsrichter für Unterhaching auf den Elfmeterpunkt. Hain verwandelte in der 65. sicher zum 4:2. Zwar hatten danach Okan Aydin und Florian Trinks noch Möglichketien, aber es fehlte den Himmelblauen am notwendigen Biss, um noch einmal zu verkürzen.

"Wir müssen jetzt in der Länderspielpause hart arbeiten. Ich werde mir Gedanken über einen Systemwechsel auf dem Platz machen", sagte Steffen.