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Chemnitz

Einhorn-Kinderstadt startet im nächsten Jahr Neuauflage

Soziales Projekt "Unicorn-City" ist beendet

Ein Stück Wiese und ein Zelt. Mehr gab es vor sechs Wochen nicht zu sehen. Als der Verein Auxilium Chemnitz, der sich 2016 gegründet hat mit dem Hauptanliegen, die pädagogische Museumsarbeit in der Stadt zu verbessern, zu Beginn der Sommerferien das Projekt Kinderstadt startete, wusste er nicht, was sich daraus entwickelt. Nun sei er selbst überrascht über das Ergebnis und die vielen Kinder, die daran mitgewirkt haben, so Jörg Theile vom Verein.

Vom Beginn der Sommerferien an kamen jeden Tag dutzende Jungen und Mädchen auf das Gelände des Schullandheims im Küchwald und haben kräftig mit angepackt. Entstanden sind unter anderem ein Gefängnis, ein Gasthaus, eine Tischlerei, ein Rathaus und Wohnhäuser - alles aus Pappe und in Kindergröße. Die jungen Teilnehmer haben ihre eigene kleine Stadt "Unicorn-City" - was so viel heißt wie "Einhorn-Stadt" - getauft. Darin gab es als Währung den Unicorn-Cent.

Von der Stadt und der Europäischen Union gefördert

Die Demokratie als Form des Zusammenlebens und Gesetze, an die sich alle zu halten hatten, wurden von den Kids ebenso bestimmt wie die amtierende Bürgermeisterin. Letzte Woche fand es ein großes Abschlussfest in Unicorn-City statt, denn die Kinderstadt gibt es nun nicht mehr. Sie soll im kommenden Jahr an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden - zum Beispiel auf dem Kaßberg oder am Schloßbergmuseum, wie der Verein Auxilium Chemnitz mitteilt.

Gefördert wird das Projekt Kinderstadt mit 200.000 Euro von Stadt und EU. Fünf Prozent davon muss der Verein als Eigenmittel aufbringen. Ein paar Sponsoren, sowohl Firmen als auch Einzelpersonen, unterstützen den Verein bereits.



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