Einsiedel bis Herbst ohne Wasser

Arbeiten Vorbereitung für Instandsetzung

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Ein Blick auf die Staumauer der Talsperre Einsiedel. Foto: Andreas Seidel  Foto: Andreas Seidel

Vier volle Tage lang wurde diese Woche das Wasser der Talsperre Einsiedel abgelassen. Die vollständige Entleerung sei notwendig, um die Talsperre von Sedimenten zu befreien und zu beräumen, informiert die sächsische Landestalsperrenverwaltung.

Die Maßnahme soll im Herbst dieses Jahres beendet sein und sei Voraussetzung für Instandsetzungsarbeiten an den Talsperrenarmaturen auf der Wasserseite der Staumauer. Bei den jetzt anstehenden Arbeiten handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt an der Talsperre Einsiedel.

Leeren Stauraum nicht betreten!

Im ersten Bauabschnitt wurden zwischen August und Oktober 2017 bereits die an den Hängen abgelagerten Sedimente beräumt. In Vorbereitung auf die Beräumung des Stauraumes selbst wurde eine Abschlagsleitung gebaut, durch die während der Bauzeit Zuflüsse direkt über die Kaskaden der Hochwasserentlastung in die Zwönitz abgeleitet werden können.

Das Wasserwerk Einsiedel erhält während der Bauzeit das Rohwasser direkt aus dem Talsperrenverbundsystem "Mittleres Erzgebirge". Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die Talsperre Einsiedel wieder angestaut werden. Die gesamte Maßnahme kostet rund 1,9 Millionen Euro und wird aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

Zur eigenen Sicherheit warnt die Landestalsperrenverwaltung ausdrücklich davor, die Uferbereiche und den leeren Stauraum der Talsperre Einsiedel zu betreten und die bestehenden Umzäunungen zu missachten: "Über die Jahre haben sich Sedimente in der Talsperre abgelagert, die nicht tragfähig sind, sodass man leicht versinken kann."