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Eltern gehen in den Klimastreik

Demonstration "Parents for Future" zieht erstmals durch Chemnitz

Eine lebenswerte Zukunft in Chemnitz braucht einen ambitionierten Klimaschutz - so sieht es die Ortsgruppe "Parents for Future", die sich gestern erstmals an der "Fridays for future"-Bewegung in der Stadt beteiligt hat. Die Gruppe gründete sich bereits im Frühjahr.

Zum dritten globalen Klimastreik am 20. September waren schon etwa 20 Chemnitzer aktiv. Nach einem offenen Abend im Oktober für alle interessierten Bürger ist die Ortsgruppe mittlerweile auf über 50 Unterstützer angewachsen.

Sebastian Wittig, einer der Initiatoren der Ortsgruppe, freut sich über den Zulauf: "Das macht Mut. Wir laden weitere interessierte Chemnitzer herzlich ein, bei uns mitzumachen.?" Der 39-Jährige ist Vater von fünf Kindern und täglich bemüht, umweltbewusst zu leben.

Seiner Meinung nach werde in puncto Klimaschutz noch viel zu wenig getan. "Wenn die Politik und wir jetzt konsequent handeln, erhalten wir nicht nur eine lebenswerte Zukunft. Für unsere Region ist das auch wirtschaftlich gesehen eine riesige Chance", sagt er. Für eine lebenswerte Zukunft und ein Umdenken in der Politik gehen die Schüler und jungen Menschen von "Fridays for Future" seit Monaten auf die Straße. Doch die streikenden Jugendlichen dürften mit ihrem Protest nicht allein gelassen werden. Es brauche die Unterstützung aller Menschen.

"Parents for Future" ist ein freier Zusammenschluss von erwachsenen Menschen und steht in Solidarität zur "Fridays for Future"-Bewegung. Die Vereinigung unterstützt die jungen Menschen in ihrem friedlichen Protest für einen ambitionierten Klimaschutz in Deutschland und weltweit. Dazu gehöre auch explizit das Mittel des Schulstreiks.

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