Endlich: Schnelleres Internet für Chemnitz

Beschluss 75,8 Millionen Euro für Breitbandausbau in unterversorgten Stadtteilen

In diesem Monat soll der Breitbandausbau in unterversorgten Stadtteilen beginnen. Damit soll eine zukunftsfähige Internetversorgung geschaffen werden, die sowohl für die Bewohner, Schulen aber auch klein- und mittelständische Unternehmen einen schnelleren Internetzugang ermöglicht, heißt es in einem Beschluss des Stadtrates, der am Mittwoch für den Breitbandausbau gestimmt hat.

Abdeckung von unterversorgten Bezirken im Stadtgebiet Nord und Süd

Im Stadtgebiet Nord soll in Altendorf, Borna-Heinersdorf, Glösa-Draisdorf, Furth, Rabenstein, Rottluff, Schloßchemnitz, Schönau, Stelzendorf und Wittgensdorf ausgebaut werden. Im Stadtgebiet Süd sind Adelsberg, Berndorf, Einsiedel, Erfenschlag, Euba, Gablenz, Harthau, Hilbersdorf, Klaffenbach, Kleinolbersdorf-Altenhain, Markersdorf, Reichenhain und Yorkgebiet in den Plan aufgenommen. Die Fördergebiete seien Ergebnisse aus einem durchgeführten Markterkundungsverfahren, das die unterversorgten Stadtteile ermittelt hat.

90 Prozent Fördermittel von Bund und Freistaat

Ziel des Ausbaus sei es, alle Haushalte, Firmen und Schulen in den Gebieten mit einer Bandbreite von mindestens 100 Mbits/Sekunde auszustatten. Außerdem sollen alle gewerblichen Internetanschlüsse mit einem Gbit/Sekunde erreichbar sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 75,8 Millionen Euro und werden vom Bund und dem Freistaat mit insgesamt 90 Prozent gefördert.