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Endspurt auf dem Weg zur Kulturregion Chemnitz2025

Kultur Entscheidung über die Titelvergabe fällt am 28. Oktober

Wie bereits berichtet, schaffte es Chemnitz bei der Bewerbung um den Titel zur Kulturhauptstadt Europas 2025 in die nächste Runde. Nun beginnt der Endspurt im Bewerbungsprozess. Weil bereits am 21. September 2020 das finale Bewerbungsbuch abgegeben werden muss, trafen sich gestern die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Kulturregion Chemnitz 2025 mit Marco Wanderwitz MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, und Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus, in Annaberg-Buchholz.

Treffen zum Austausch über gemeinsames Vorhaben

Bei dem Treffen stand vor allem der Austausch über das gemeinsame Vorhaben im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurden mögliche Unterstützungen durch die Bundes- und Landesebene thematisiert. Dabei ging es vor allem um den Austausch über gemeinsame Vorhaben und die mögliche Unterstützung durch die Bundes- und die Landesebene. Zudem diente das Treffen der Standortbestimmung der Kulturregion auf der Grundlage einer aktuellen Potentialanalyse.

Dies bezüglich betont Barbara Klepsch das kulturelle Potenzial durch ein Zusammenarbeiten mit dem UNESCO-Welterbe Monanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Und auch der Oberbürgermeister der Stadt Annaberg-Buchholz Rolf Schmidt erzählt: "Mich motiviert die Erfahrung aus dem Welterbe-Prozess. Da haben wir viel erreicht. Und nun geht es mit dem Kulturhauptstadtprozess weiter. Wenn Europa nach Chemnitz schaut, schaut es automatisch auch nach Annaberg-Buchholz und ins Erzgebirge. Die Zusammenarbeit ist wichtig für uns alle: zum Beispiel auch für den Tourismus in der Region oder die demografische Entwicklung."

Große Chance für die Region

Bezüglich der demografischen Entwicklung betont die Chemnitzer Oberbürgemeisterin Barbara Ludwig: "Wir wollen Europa erzählen, wie wir es dank unseres Straßenbahnnetzes, kreativer Ideen und einer kulturbasierten Strategie schaffen, für Herausforderungen unserer Zeit, wie etwa, gemeinsam Menschen in der Region zu halten, Lösungen zu finden." Darüber hinaus lobt sie die Kulturregion entlang des Chemnitzer Modells. Und auch Marco Wanderwitz sieht in der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 "eine große Chance für die Region, gerade die großartigen baulichen Zeugnisse der Industrialisierung und der Kunst der Moderne einem europäischen Publikum vorzustellen."

Bisher wurde die Idee der Kulturregion Chemnitzer2025 im Report der europäischen Jury zur Auswertung der ersten Bewerbungsrunde ausdrücklich gelobt. Bleibt abzuwarten wohin die Reise geht.