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Energiewirtschaft im digitalen Zeitalter

Strategie Diskussion: Chancen durch Vernetzung

Vertreter von wissenschaftlichen Einrichtungen, Stadtwerken, Energieversorgern, der Wohnungswirtschaft und der IT-Branche diskutierten kürzlich in Dresden über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung der Energiewirtschaft. Dabei im Fokus: die Weiterentwicklung von "Sachsen Digital", der Digitalisierungsstrategie des Freistaates. Ziel der Strategie ist es unter anderem, die sich vollziehende "Vernetzung der Netze" in den Bereichen Telekommunikation, Energie und Mobilität unterstützend zu begleiten.

Integration von erneuerbaren Energien

Eine Effizienzsteigerung des Energiesystems sei technisch aber nur mit Hilfe intelligenter Netze möglich. "Die Digitalisierung wird die Energiewirtschaft nachhaltig verändern und die Energiewende bietet Chancen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue Produkte anzubieten, die wir teilweise heute noch nicht kennen", fasste Staatssekretär Stefan Brangs, Beauftragter für Digitales, zusammen. "Um nicht nur den Anschluss zu verlieren, sondern Vorreiter bei diesem Thema sein zu können, müssen sich die Unternehmen fit für die digitale Zukunft machen." Erste sächsische Projekte und Initiativen verbessern bereits die Vernetzung von Strom- sowie Wärmeerzeugern und Verbrauchern. Dies dient unter anderem der verbesserten Integration von erneuerbaren Energien in das Energiesystem.

"Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, das vor rund anderthalb Jahren in Kraft getreten ist, hat die Bundesregierung einen ersten Schritt unternommen. Das Gesetz regelt den Einsatz von intelligenten Messsystemen. Zukünftig soll aber nicht nur verbessert gemessen werden können, sondern auch die Steuerung ermöglicht werden. Unmengen von Daten müssen in kürzester Zeit ausgetauscht und verarbeitet werden. Ohne moderne, innovative und sichere Informations- und Kommunikationstechnologie ist das undenkbar", so Brangs weiter.



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