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Er leitet das Chemnitzer "Hans im Glück"

Interview André Gruhle legte im neuen Restaurants selbst mit Hand an

Am Montag war die Eröffnung, wie sind die ersten Tage angelaufen?

Sehr, sehr gut. Die Begeisterung der Gäste war groß. Sie haben richtig gestrahlt und das hat mich sehr gefreut. "Es wäre ein Grund mehr in die Stadt zu gehen", berichteten Gäste. Einige haben sofort wieder reserviert.

Das heißt man bekommt ohne Reservierung kein Platz?

Doch doch, mit 200 Sitzplätzen haben die Leute natürlich auch die Möglichkeit spontan ins Restaurant zu kommen. Die Verweildauer ist hier nicht so groß wie in manch anderen Lokalitäten. Von daher ist auch spontan ein Plätzchen zu finden.

250 hohe Birkenstämme stehen im Lokal, woher kamen diese und lief bei der Einrichtung des Lokals alles nach Plan?

Aus dem Wald, nein Spaß. Die Birkenstämme kamen von unserem Tischler von Massivholz. Natürlich gibt es wie bei jedem Bau hin und wieder Probleme, aber wir haben alles soweit gut gemeistert. Auch die Zusammenarbeit mit unserem Tischler, welcher auch die Tische selbst designt hat, lief super. Am Donnerstag hatten wir soweit alles fertig, sodass der Eröffnung am Montag nichts mehr im Wege stand.

"Hans im Glück" ist eine Geschichte der Gebrüder Grimm, wie kam es dazu, genau diese Franchise-Kette zu eröffnen?

Für die Kneipenmeile und für die Innenstadt im Allgemeinen brauchen wir ein junges Konzept - etwas flippiges eben. Das "Hans im Glück" ist die perfekte Ergänzung zu den anderen Restaurants in der Stadt. Innerhalb der Kneipenmeile gibt es eine Menge Auswahl. Da ist für jeden etwas dabei und ich denke, dass "Hans im Glück" die perfekte Ergänzung dazu bringt. Wir haben einen großen Bedarf an Restaurants, die vor allem junge Leute ansprechen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis von "Hans im Glück"?

Natürlich profitieren wir von der Größe der Franchise-Kette und dem Namen, welcher mittlerweile weltweit ein Begriff ist. Wir sind wie eine Familie. Bei Problemen konnte ich mich immer in der Zentrale melden. Auch meine eigenen Gestaltungselemente und Ideen konnte ich unabhängig von den Vorschriften mit einbringen.

Welche waren das?

Zu einem war das die Applikation vom "Hans und seiner Gans". Diese habe ich mit einer Beleuchtung hinterlegt, welche sonst mit einem Gitter bestückt ist. Es waren noch einige weitere Details. Die Toilettengestaltung kam auch aus eigener Hand.

Wie lang hat der Innenausbau gedauert und haben Sie selbst mit Hand angelegt?

Der Innenausbau hat circa vier Wochen gedauert und ich habe sehr viel mitgemacht. Zum Beispiel habe ich den Einbau des ein tonnenschweren Brunnen mit vorgenommen.

Was unterscheidet "Hans im Glück" von anderen Burgerrestaurants?

Auf jeden Fall die Einrichtung - sie ist schon sehr besonders. Mit den Birken im Restaurant, einer Heutapete an der Wand und einem Teil Heufußboden von der Alm, wird Gemütlichkeit und Frische erzeugt. Mit unserer Bar in der Mitte ist es ein Restaurant mit Barcharakter. Ich denke, dass auch unsere Menüs zu großer Beliebtheit zählen, welche zu 90 Prozent bestellt werden. Was ich noch hinzufügen muss sind unsere 4 verschiedenen Soßen, die auf jedem Tisch stehen. Unsere Gäste können sich so viel nehmen wie sie möchten.

Haben Sie schon Gerichte der Karte probiert und welches ist ihr Favorit?

Ja, schon einiges. Mir schmeckt der Avocado-Burger sehr gut. Aber was ich hervorheben muss, sind unsere sieben vegetarischen und vier veganen Burger. Das ist eine große Alternative für die Vegetarier und Veganer.



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