Er raucht doch noch: Chemnitzer "Lulatsch" jetzt als Porzellan-Variante erhältlich

Energie Jedes zwischen 300 und 400 Gramm schwere Exemplar wird in 100 Prozent Handarbeit gefertigt und ist ein Unikat

Chemnitz. 

Chemnitz. Mit dem am 18. Januar 2024 vollzogenen Braunkohleausstieg endete auch das Rauchen des beliebten bunten eins-Schornsteins. Das 302 Meter hohe Wahrzeichen steht seitdem "oben ohne" da. Doch zumindest im kleinen Stile wird nun Abhilfe geschafft. Die Freiberger Porzellan GmbH ermöglicht mit einer ihrer neuesten Kreationen das Rauchen des Schornsteins im Kleinformat. Ein 28 Zentimeter hoher Porzellanschornstein macht es möglich.

Ideenfindung

"Auf den Gedanken, die Chemnitzer Esse aus Porzellan nachzustellen, kamen wir aufgrund des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres und der Suche nach einem passenden Produkt", erinnert sich Geschäftsführerin Cornelia Mitzlaff an die Ideenfindung. Da das Farbmuster der Schornsteinfarben und das Abbild des Schornsteins zu Gunsten von eins durch mehrere Rechte und Marken rechtlich umfassend geschützt sind, wurde zwischen beiden Unternehmen eine Lizenzvereinbarung getroffen. Zehn Prozent des Nettoverkaufspreises nimmt eins ein und spendet das Geld für einen guten Zweck. Der Bruttoverkaufspreis wird bei 34,90 Euro pro Exemplar liegen.

Freiberger Unternehmen stellt Porzellan-Esse her

Produziert wird die Chemnitzer Porzellan-Esse zu 100 Prozent im Werk der Firma in Freiberg. Es ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Herzen Sachsens und fertigt europäisches Hartporzellan - in knapp 120-jähriger Tradition. Jedes zwischen 300 und 400 Gramm schwere Exemplar wird in 100 Prozent Handarbeit gefertigt und ist ein Unikat. Besondere Herausforderungen in der Fertigung entstehen zum einen durch die Bohrungen, die auf einer Linie liegen sollen und zum anderen im richtigen Abstand der Farben. Mindestens drei Brände muss zudem jede Esse durchleben.

Esse eignet sich zum Räuchern

"Die Esse eignet sich zum Räuchern und zum Beleuchten gleichermaßen, wobei die Nutzung mit einem Räucherkerzchen natürlich näherliegt. Zum Beleuchten empfehlen wir grundsätzlich die Benutzung eines LED-Teelichts, um Bränden und Personenschäden durch die unumgängliche Erhitzung des Artikels vorzubeugen. Selbstverständlich macht die Porzellan-Esse auch ohne Funktion einen tollen Eindruck", so beschreibt Cornelia Mitzlaff die Funktionsmöglichkeiten des Mini-Schorsch. Hier ist der Porzellanschornstein zu finden: Chemnitzer Esse.

Hintergrund Freiberger Porzellan GmbH

Freiberger Porzellan blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1906 ist die Fertigung von Porzellan in Freiberg heimisch. Die Freiberger Porzellan GmbH - in ihrer heutigen Form - ist ein am 1. August 2000 gegründetes Unternehmen. Am neuen Standort in der Zuger Straße wurde in moderne Fertigungs- und Brenntechnik investiert. Ziel ist, den Kunden, Freiberger Porzellan in bekannter Schönheit und Qualität anzubieten und mit neuen Produkten aufzutreten. Die Erfahrungen und Fertigkeiten des Teams garantieren dabei sowohl die Schönheit und Qualität traditioneller Porzellanprodukte als auch die Entwicklung design-orientierter Trends des neuen Jahrtausends. Das Portfolio umfasst dabei die Bereiche individuelle Werbemittel, Gastrogeschirr, Haushaltsgeschirr, Deko- und Geschenkartikel sowie sanitärkeramische Lösungen.

Hintergrund eins

eins ist der führende kommunale Infrastrukturdienstleister in Chemnitz und der Region Südsachsen. Das Unternehmen mit Sitz in Chemnitz versorgt rund 400.000 Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, Strom, Internet, Wärme und Kälte sowie Wasser. Zudem kümmert sich eins um die Abwasserentsorgung von Haushalten, von Gewerbe und Industrie in Chemnitz und Teilen des Umlandes und bietet energienahe Dienstleistungen an. Mehrheitlich befindet sich eins in kommunaler Hand. Die Stadt Chemnitz und der Zweckverband "Gasversorgung in Südsachsen", ein Zusammenschluss von 117 Städten und Gemeinden, sind mit 51 Prozent beteiligt. Weitere Gesellschafter sind die Thüga AG und die enviaM AG. Mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Euro (Geschäftsjahr 2022) gehört eins zu den größten Unternehmen der Region. Die eins-Gruppe beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter*innen. Über 75 Prozent der Wertschöpfung fließen in die versorgten Kommunen zurück. Seit 1990 hat eins mehr als 3,5 Milliarden Euro in die Infrastruktur und die Versorgungssicherheit von Südsachsen investiert. In den kommenden Jahren sind jährlich weit über 150 Millionen Euro für weitere Investitionen geplant. Der Energiedienstleister engagiert sich nachhaltig für Jugend, Umwelt, Sport, Kultur und soziale Projekte im angestammten Versorgungsgebiet. Die Ergebnisse einer großen bundesweiten Untersuchung im Auftrag von DIE WELT im November 2023 haben eins als einen der besten Arbeitgeber Deutschlands eingestuft. Das Unternehmen wird als äußerst attraktiv bewertet. Zudem wurde eins von der Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu als Top Company 2024 ausgezeichnet.

 

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