Erinnerung: Neun Olympiasieger von 1992 bis 2008

bilanz Entwicklung des Chemnitzer Sports seit der Wende

Sportler des Olympiastützpunktes Chemnitz/Dresden, zu dem auch die Winterstützpunkte Oberwiesenthal, Altenberg und Klingenthal gehören, konnten nach 1990 immerhin 30 Olympiasiege, 36 Silbermedaillen und 35 Bronzeplaketten bei Olympischen Spielen gewinnen. Chemnitzer Vereine hatten daran einen großen Anteil.

 

Gold für Chemnitz

Zwischen 1992 und 2008 holten Athleten der Stadt neunmal Olympiagold. Bahnradsprinter Jens Fiedler triumphierte gleich dreimal: 1992 in Barcelona und vier Jahre später in Atlanta im Sprint sowie 2004 in Athen im Teamsprint. Diskuswerfer Lars Riedel stand zweimal auf dem obersten Treppchen: 1996 sowie im Jahr 2000 in Sydney. 1996 waren außerdem Diskuswerferin Ilke Wyludda und bei den Paralympics Schwimmerin Maria Götze erfolgreich. Ebenfalls bei den Paralympics, allerdings 2004 in Athen holte Schwimmer Daniel Claußner gleich zweimal Gold. Bis dato letzter Chemnitzer Olympiasieger ist Gewichtheber Matthias Steiner, der 2008 in Peking triumphierte. Kugelstoßer David Storl ließ später olympisches Silber folgen. Die erfolgreiche Chemnitzer Eiskunstlauftradition führten nach der Wende Mandy Wötzel/Ingo Steuer sowie Aljona Savchenko/Robin Szolkowy im Paarlaufen fort.

 

Entwicklung der Mannschaftssportarten

Wenn von den Mannschaftssportarten die Rede ist, kommt man natürlich nicht an den Fußballern des CFC vorbei, die unter anderem einen Michael Ballack herausbrachten. Sie spielten von 1991 bis 1996 sowie 1999 bis 2001 in der zweiten Bundesliga, waren danach in der dritten bzw. vierten Spielklasse am Ball und sind momentan drittklassig. Die Basketballherren der Niners sind seit Jahren zweitklassig und streben den Aufstieg in die Bundesliga an. Dort waren bereits die Damen der Chemcats zwischen 1996 und 2018 mehrmals vertreten. Fünfmal holten die Gewichtheber des CAC den deutschen Mannschaftsmeistertitel. Die Floor Fighters gehören zum Bundesligastamm im Floorball. Turnerin Pauline Schäfer holte für TuS Altendorf den Weltmeistertitel am Schwebebalken. Nicht zu vergessen die Goalballer des Chemnitzer BC, die in diesem Jahr die deutsche Meisterschaft gewannen und mit Oliver Hörauf und Felix Rogge zwei Europameister in ihren Reihen haben.