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Chemnitz

Erneuerbare Energie: 1.300 Sachsen sagen ihre Meinung

Umfrage Bürgermeinung und Expertenrat sind gleichermaßen gefragt

Mehr als 1.300 Bürger haben sich von Mitte Oktober bis Mitte November an der sächsischen Online-Umfrage zum Thema erneuerbare Energien beteiligt. Anhand eines Fragenkatalogs mit elf Fragen konnten Teilnehmer online eine Rückmeldung zu den Ausbaupotenzialen für die erneuerbaren Energien in Sachsen geben. "1.300 Rückmeldungen zeigen, dass die Energiewende und insbesondere der Ausbau der 'Erneuerbaren' viele Menschen beschäftigt.

Das Thema wird kontrovers diskutiert - und genau deshalb ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen, sie vor allem zu informieren und zu erklären, welche energiepolitischen Entscheidungen für die Zukunft zu fällen sind. Die Online-Beteiligung gehört genauso dazu wie die vier Energiedialog-Veranstaltungen in Pirna, Bautzen, Zwickau und Borna im Oktober", so der für die Energiepolitik zuständige Staatssekretär Stefan Brangs. Bei den vier Veranstaltungen dominierte das das Thema Windkraft. Die immer höher und leistungsfähiger werdenden Windränder wurden von vielen Teilnehmern als störend bezeichnet.

Nun folgt die Auswertung

Das SMWA wird nun die 1.300 online eingegangenen Rückmeldungen auswerten. Die Auswertung wird anschließend in die Formulierung der künftigen Ausbauziele des Freistaats für die erneuerbaren Energien einfließen. Beratung gibt es auch durch den Energiebeirat Sachsen, dessen fünfte Berufungsperiode Mitte November begann.

Der Energiebeirat ist ein informelles Expertengremium von Vertretern aus Energiewirtschaft, Forschung, Gewerkschaften sowie Verbänden. Die 22 Mitglieder werden alle drei Jahre berufen und beraten die Staatsregierung in Fragen der Energiepolitik. Schwerpunktthema der Auftaktsitzung war die Aktualisierung und Weiterentwicklung des Energie- und Klimaprogramms 2012.



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