Erst mutlos, dann mit Moral: CFC erkämpft nach desolater erster Hälfte Punkt gegen Luckenwalde

Himmelblaue spielen 3:3 (0:3) und kommen in der Tabelle nicht vorwärts

Chemnitz

Beim Chemnitzer FC ist man nach eigener Aussage mit der bisherigen Punktausbeute in der Fußball-Regionalliga Nordost nicht zufrieden. Deshalb sollte am dritten Adventswochenende im Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde ein Dreier her. Doch daraus wurde nichts.

Nach einem vor der Pause blutleeren und beschämenden Auftritt spielte  die Elf von Cheftrainer Benjamin Duda vor 3.665 Zuschauern am Ende immerhin noch 3:3 (0:3). 

Gäste sind sofort hellwach

Der Start ging für den CFC voll daneben. Luckenwalde übernahm sofort die Initiative und verlagerte das Geschehen in die Chemnitzer Hälfte. Bis zum ersten Tor dauert es nicht lange. Die Gäste bekamen in der 11. Minute einen Handelfmeter zugesprochen, den Fabio Schneider sicher verwandelte.

Pfostenschuss bleibt einzige Großchance der Hausherren in Hälfte 1

Chemnitz fand nach einer Viertelstunde etwas besser ins Spiel. Eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich hatte Artur Mergel, der den Ball in der 19. Minute an den Pfosten donnerte. Der CFC blieb danach bemüht, wenngleich es den Aktionen am gewünschten Ertrag fehlte.

Es war ohnehin nicht als hochspektakulär einzustufen, was in den folgenden Spielminuten auf dem Rasen passierte.

Gäste schlagen eiskalt zu

Luckenwalde ließ sich keinesfalls aus der Ruhe bringen und zeigte vielmehr, wie es gemacht wird. In der 39. Minute war es erneut Schneider, der aus der Distanz abzog, CFC-Torhüter Daniel Adamczyk damit überraschte und dadurch das 2:0 mit seinen Teamkollegen feiern konnte.

Noch vor der Pause kam es noch dicker. Luckenwalde machte den dritten Treffer. Nun war auch die Geduld der Chemnitzer Fans zu Ende "Wir haben die Schnauze voll", skandierten sie von den Rängen und verabschiedeten die Truppe mit Pfiffen in die Kabine.

Dreifachwechsel zur Pause

Nach dieser "Nicht-Leistung" der ersten Halbzeit wechselte Duda dreimal, brachte Tobias Stockinger (für Leon Damer) , Tobias Müller (Mergel) sowie Julius Bochmann (Pistol). Immerhin zeigte sich Chemnitz jetzt im Strafraum des FSV und versuchte, den ersten Treffer zu markieren.

Luckenwalde stand jedoch insgesamt sicher und ließ sich zunächst kaum beeindrucken, zumal der CFC weiterhin von einer Normalform weit entfernt war. 

Schlussphase sorgt für Remis

Nach einer guten Stunde sorgte Bozic mit dem 1:3 für einen Hoffnungsschimmer. Zunächst sah es nicht so aus, als ob der CFC dadurch endlich wach wurde. In den Schlussminuten sicherten Baumgart und Kapitän Tobias Müller den Himmelblauen mit ihren Toren immerhin noch einen Punkt.

Wirklich zufrieden dürften beim CFC ob der Leistung aber niemand sein...

Statistik:

Adamczyk - Pistol (46. Bochmann), Eppendorfer, F. Müller, Ekui (62. Walther) - Damer (46. Stockinger) , Baumgart, Mergel (46. T. Müller) - Grimaldi, Bozic, Alberico (74. Marx)

Tore: 0:1 Schneider (12. ), 0:2 Schneider (39.), 0:3 Pollasch (45.), 1:3 Bozic (62.), 2:3 Baumgart (87.), 3:3 T. Müller (90.+2)

SR.: Sirko Müke (Schönebeck)

Zuschauer: 3.665

 

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