Erste Geschäfte machen Platz für Kneipenmeile

Innenstadt Mehr Interessenten als geplante Fläche

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So könnte die Innere Klosterstraße als Gastro-Meile einmal aussehen. Foto: Fotografik GGG

Es kommt Bewegung in den Plan, die Innere Klosterstraße zu einer Kneipenmeile umzugestalten. Die ersten Geschäfte machen Platz für Restaurants. So ist der Buchladen Monokel in die Webergasse gezogen. Anfang November eröffnet auch der Spielwarenladen Steko dort sein neues Domizil.

"Grundsätzlich gibt es aktuell mehr Interessenten für die Gastro-Meile, als wir Flächen geplant haben. Mit ihnen laufen Gespräche hinsichtlich der geplanten Konzepte und zu Details und Anforderungen an die Mietflächen", informiert Erik Escher von der Chemnitzer Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft (GGG). Mietverträge seien zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht unterzeichnet.

Auch ein Pub darf es sein

Darüber hinaus bereite die GGG die Umbaumaßnahmen zur Herstellung der künftigen Gastronomieflächen vor. "Bei der Auswahl der künftigen Betreiber legen wir Wert auf eine kulinarischen Vielfalt.

Das vorhandene gastronomische Angebot soll schlüssig ergänzt und damit die Attraktivität des Standortes weiter verbessert werden", so Escher. Konzepte für eine internationale Küche, wie ein Grieche, ein Italiener oder ein Pub seien durchaus gewünscht. Ziel sei auch hier, dass das gastronomische Angebot auf der Inneren Klosterstraße sowohl während der Mittags-, Nachmittags- als auch der Abendzeit ausgebaut wird.

2018 soll die Eröffnung stattfinden

Unter Berücksichtigung der örtlichen Kapazitäten und der möglichen Außenbewirtschaftung wird von vier bis fünf Gastronomieflächen ausgegangen, die auf der Inneren Klosterstraße zwischen Börnichsgasse und dem Restaurant Brazil angesiedelt werden sollen.

Um die Ansiedlung von Gastronomie möglich zu machen, müssten unter anderem Grundrisse geändert werden. Im Außenbereich seien großflächig Markisen geplant. "Den Abschluss der Arbeiten und die feierliche Eröffnung der Gastro-Meile sowie des Shoppingstandortes Webergasse planen wir für die erste Jahreshälfte 2018", sagt Erik Escher.