Erster Corona-Fall in der 3. Liga: Positiver Test beim CFC!

FUSSBALL Ein Spieler bei den Himmelblauen positiv getestet.

CFC-Trainer Patrick Glöckner wollte mit seinen himmelblauen Kickern am morgigen Dienstag wieder ins ganzheitliche Mannschaftstraining einsteigen und sich auf den Re-Start der 3. Liga vorbereiten - und das darf er auch, wenngleich nicht in voller Mannschaftsstärke. Ein positiver Corona-Fall bei den Himmelblauen verhindert dieses Vorhaben. So stellte sich nach der zweiten Testung, welche am Samstag unter Aufsicht des neuen Hygienebeauftragten Dr. Jörg-Uwe Fischer durchgeführt wurde, nun heraus, dass bei einem CFC-Spieler der Verdacht auf Covid-19 besteht. Das ergab die Auswertung der Labor-Untersuchung in Jena.

"Wir sehen, wie schnell sich die Sachlage ändern kann. Noch in der ersten Testreihe am Donnerstag waren alle entnommenen Tests negativ. Die engmaschigen Proben erfüllen somit ihren angedachten Sinn. Wir sind dank der regelmäßigen Testungen sehr schnell in der Lage, die Betroffenen von der Mannschaft zu isolieren und somit die anderen Spieler, Trainer und Betreuer bestmöglich zu schützen", erklärte CFC-Sportdirektor Armin Causevic.

Unterschiedliche Quarantäne-Auslegung

Der betroffene Spieler sowie zwei weitere als mögliche Kontaktpersonen gehen folglich für 14 Tage in häusliche Quarantäne, so entschied es das Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz. Die anderen Kicker des Drittligisten dürfen -nach Überprüfung und Einschätzung des Gesundheitsamtes - ab Dienstag planmäßig trainieren. Voraussetzung dafür ist weiterhin die regelmäßige und lückenlose Testung der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerteams auf Covid-19.

Beim Zweitligisten SG Dynamo Dresden hatte das hiesige Gesundheitsamt nach zwei positiven Corona-Fällen bei Spielern die gesamte Mannschaft für zwei Wochen in Quarantäne geschickt. Um mit einem ganzheitlichen Mannschafstraining wieder beginnen zu dürfen, müssen vor der Aufnahme mindestens zwei aufeinanderfolgende negative Testungen der am Trainingsbetrieb beteiligten Personen vorgewiesen werden. So fordert es das Hygienekonzept des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).