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Erster Schritt für Straßenbahn nach Limbach

Verkehr Stadtrat widmet sich vierter Stufe des Chemnitzer Modells

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch die Planungen für die vierte Stufe des Chemnitzer Modells auf den Weg gebracht. Die künftige Bahnverbindung nach Limbach-Oberfrohna soll demnach in vier Abschnitten entstehen. Hierzu hat der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Städte Chemnitz, Limbach-Oberfrohna und des VMS gegründet.

100 Millionen Euro sind eingeplant

Für die Abschnitte innerhalb der Stadt Chemnitz soll ein Projektteam aus VMS, Stadt Chemnitz sowie CVAG und Entsorgungsbetrieb verantwortlich sein, um die Maßnahmen zu bündeln und gemeinsam zu planen und umzusetzen, heißt es im Beschluss. Die Gesamtbaumaßnahme sei mit einer Investitionssumme von über 100 Millionen Euro weder planerisch, planungsrechtlich noch baulich als Komplettmaßnahme umsetzbar. Unter Berücksichtigung planungsrechtlicher und wirtschaftlicher Belange werde für die weitere Vorbereitung vorgeschlagen, fünf Planfeststellungsabschnitte zu bilden - beginnend mit Brückenstraße, Theaterstraße, Hartmann bis Leipziger Straße und endend mit einer Eisenbahnstrecke bis zur Hainstraße in Limbach-Oberfrohna.

Der Planungsstand werde vier Mal im Jahr dem Planungs-, Bau- und Umweltausschuss vorgestellt, der VMS soll verschiedene Bürgerbeteiligungsformate anbieten und regelmäßig informieren. Bis Ende des Jahres strebe der VMS eine Vergabe der Planungsleistungen an, sodass ab 2019 notwendige Variantenuntersuchungen, Gutachten und die Vorplanung beauftragt werden könnten. Ab 2020 könnte sich dann die Entwurfs- und Genehmigungsplanung anschließen, sodass Ende 2020 die Planfeststellungsunterlagen eingereicht werden könnten. Die genannte Zeitschiene bezieht sich auf den ersten der fünf Planfeststellungsabschnitte.



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