Erweiterung ermöglicht Höchstleistungen

Beilagen Im Druckzentrum der "Freien Presse" wurden von Herbst 2016 bis jetzt Maschinen modernisiert

Stefan Schumann, Leiter der Abteilung Weiterverarbeitung, an der Maschine "Jet-Feeder". Hier werden Beilagen separiert und anschließend im Verbund den Zeitungen zugeführt. Foto: Peggy Fritzsche

Das Volumen, das die Mitarbeiter im Druckzentrum der "Freien Presse" an Dienstleistungen und Services rund um Druck und Weiterverarbeitung von Zeitungsprodukten realisieren, wächst von Jahr zu Jahr. Es zeigt: Das Vertrauen der Leser und Werbekunden in die Tageszeitungen sowie Anzeigen- und Wochenblätter und das Interesse an Werbebeilagen ist extrem hoch.

In einem umfangreichen Retrofit- und Erweiterungsprojekt wurden kürzlich die bestehenden Weiterverarbeitungsmaschinen im Druckzentrum an der Winklhoferstraße ergänzt und modernisiert. Das Ergebnis: Statt wie bisher 16 können nun 20 Beilagen in einem Druckprodukt eingesteckt werden.

Der Print kann weiter bestehen

Von Herbst 2016 bis Mitte Februar lief die Erweiterung der technischen Anlagen parallel zum Arbeitsbetrieb. "Ich bin stolz auf die Kollegen, diese herausfordernde Arbeitssituation so souverän gemeistert zu haben", freut sich Stefan Schumann, Abteilungsleiter der Weiterverarbeitung. "Es ist in keinem Moment zu Störungen der Abläufe gekommen."

Dank der neuen Steuerung ist die CVD-Mediengruppe nun zu Höchstleistungen bereit. "Wir sind auf die Zukunft des Beilagen-Managements und die Weiterverarbeitung der Printprodukte perfekt eingestellt", sagt Stefan Schumann. Bei der Installation der Maschinenerweiterungen standen natürlich auch die Experten aus dem Herstellerhaus parat.

In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern im Druckzentrum stellten die Experten von Ferag die Steuerung in Chemnitz auch vom sogenannten PRA-PC auf PRA-Plus um. Das bedeutet: Das System steuert nun noch zuverlässiger, welche Beilage mit seinem Träger in einem konkret auf die Postleitzahl abgestimmten Verbreitungsgebiet verteilt werden kann.

Modernisierung für zielgruppenorientierte Produkte

So wird sichergestellt, dass Prospekte zielgruppengenau und nach Kundenwunsch in genau zugeschnittenen Regionen in die Briefkästen kommen. Einen Vorteil der Steuerungs-Optimierung ist im Falle der Technik TriLiner auch für das Aufkleben von Karten oder Stickern ausgemacht. Durch die Einbindung können unsere Verlagskunden nicht mehr nur tourengenau, sondern auch hier regionalisiert auf Kundenwünsche eingehen."

Doch nicht nur die Verbesserung für diese beliebte Werbemöglichkeit stand in Chemnitz im Fokus. Eine dynamische Paketbereitstellung und eine hohe Output-Geschwindigkeit waren ebenso wichtig wie die Gewichtserhöhung der Endprodukte auf mehr als 600 Gramm pro endverarbeitete Zeitung.