Erzgebirge Aue schon wieder erfolgreich

Hallenfußball-Turnier CFC muss sich mit Bronze zufrieden geben

Beim 13. Chemnitzer Hallenfußball-Turnier um den Braustolz-Cup war wieder Titelverteidiger FC Erzgebirge Aue erfolgreich. Im Finale benötigten die Veilchen allerdings die Verlängerung, um Regionalligist SpVgg. Bayreuth mit zwei Toren Unterschied zu schlagen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 5:5 gestanden. Noch in der Vorrunde hatten die Erzgebirger gegen die Franken den Kürzeren gezogen, sich danach jedoch gegen den Halleschen FC für das Semifinale qualifiziert. Das eigentliche Turnierhighlight war natürlich das Duell der Himmelblauen gegen die Elf von Trainer Pavel Dotchev. Die Erzrivalen trafen aber schon im Halbfinale aufeinander, wobei sich die Gäste mit 4:2 behaupten konnten. Dabei gab es sowohl auf dem Kunstrasen als auch auf den Rängen unter den 2500 Fans viel Leidenschaft. Zumindest Bronze konnten sich die Chemnitzer, die von Kay-Uwe Jendrossek betreut wurden, sichern. Gegen Regionalligist VfB Auerbach musste man zwar ins Neunmeterschießen, hatte dort aber einen gewissen Anton Fink, der wieder einmal den entscheidenden Treffer besteuern konnte. In der Vorrunde hatte sich der CFC gegen Auerbach und Wacker Nordhausen behauptet. Als bester Turnierspieler wurde der Bayreuther Tobias Ulbricht ausgezeichnet. Bester Torwart war sein Teamkollege Andreas Sponsel. Mit fünf Treffern avancierte der Auer Mario Kvesic zum besten Torschützen. Im Rahmen des Braustolzcups wurde auch der KVFC-Cup für Chemnitzer Mannschaften ausgetragen. Hier gewann der BSC Rapid das Endspiel gegen den VfB Fortuna mit 8:2. Kurz nach dem Turnier machte sich der CFC auf ins türkische Trainingslager nach Belek, um dort bis 12. Januar zu verweilen.