Erzieher bei Tag, Musiker bei Nacht: Wie ein 47-Jähriger Chemnitz musikalisch verbindet

Chemnitzer Musiker Arba Manillah zeigt neues Musikvideo über Chemnitz

Chemnitz

Wenn Arba Manillah gefragt wird, woher er kommt, sagt er in der Regel: New Chemnitz! Mit dem Kulturhauptstadtprozess hat sich für ihn seine Stadt runderneuert, wie er sagt. Manillah hatte für 2025 sogar extra eine eigene Hymne kreiert. Da zu seinem Leben immer die Musik gehört, hat auch er da jetzt nachgelegt.

Von der Idee zum Song: Hoffnung und Geduld in „Vumilia“

Neu erschienen ist sein Album „Nilikotoka“, was Suaheli ist und soviel bedeutet wie „Woher ich komme“. Es soll afrikanischen Rhythmus mit deutschem Leben verbinden. Zu dem Song „Vumilia“ – ein Lied über Geduld, Hoffnung und Zusammenhalt – wurde sogar ein professionelles Video gedreht. Mitten in Chemnitz, unter anderem am Hauptbahnhof, im Schillerpark oder am Opernhaus, ist der Sänger dort zu sehen.

Kulturelle Brücken bauen

„Afrikanische Rhythmen, Suaheli-Gesang und die besondere Atmosphäre der Stadt verbinden sich zu einem starken Zeichen für kulturelle Vielfalt und internationale Zusammenarbeit“, sagt Arba Manillah. Das Projekt entstand im Rahmen der kulturellen Arbeit des Vereins Kukaye Moto Cultural Center, der Menschen und Kulturen miteinander verbinden will.

 

Erzieher, Familienvater und Vollblutmusiker

Schon seit vielen Jahren ist es das Ansinnen des 47-Jährigen, Menschen zusammenzubringen. Er gibt Musik-Workshops, veranstaltet Festivals und Treffs. Tagsüber ist Manillah als Erzieher in einer Kita tätig, den Rest des Tages widmet er sich seiner Familie und seiner großen Leidenschaft – der Musik.

Dreh im Herzen der Stadt

Für das neue Album hat er erstmals ein professionelles Video entwerfen und drehen lassen. Dafür ist Inna Riepnina verantwortlich. „Unter dem Suaheli-Songtext ist eine deutsche Übersetzung eingeblendet, so dass jeder versteht, worum es geht“, sagt Inna Riepnina.

Das neue Album gibt es bei Amazon, Spotify, iTunes und im Kukaye Moto Culture Centre e.V.

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