Es werde Licht in Neukirchen

Aktion Hunderte Anwohner weihen neues Wahrzeichen ein

es-werde-licht-in-neukirchen
Die Neukirchner sind glücklich mit ihrem "Tor zum Erzgebirge". Foto: Steffi Hofmann

Sieben Lampen leuchten auf dem viereinhalb Meter breiten und über zwei Meter hohen neuen Symbol Neukirchens: Stolz weihten hunderte Bürger am Wochenende das Wahrzeichen ihrer Gemeinde ein. "Ab hier beginnt das Erzgebirge", sagte Jürgen Beyer, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, der seit acht Jahren an der Aktion arbeitete. Aus Richtung Chemnitz kommend sieht man auf dem Bogen die Schule, das Rathaus und die Kirche der Gemeinde. Auf der anderen Seite ist der Erzgebirgskamm mit Fichten zu entdecken. "Die Adorfer haben ihre Pyramide, nun besitzen wir auch ein eigenes Wahrzeichen", sagte Bürgermeister Sascha Thamm. Dass die Akzeptanz der Bevölkerung für den Schwibbogen groß ist, könne man an der Finanzierung dafür erkennen, ergänzte er. "Das Ganze ist allein aus Spenden finanziert. 9642 Euro kamen für das Projekt zusammen." Die Neukirchner sind glücklich mit ihrem "Tor zum Erzgebirge", wie es auf dem Schwibbogen steht. "Besonders gut ist die Wahl des Motivs. Es ist nicht weihnachtlich und somit das ganze Jahr über passend", sagte Besucher Rolf Lang. Auch der Standort - die Kreuzung "Am Stern" - sei perfekt gewählt für den Bogen, ergänzte Ursula Lang.