Europa auf lokaler Ebene erleben

Auftakt Chemnitz startet in die Europawoche

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Foto: ArtJazz/Getty Images/iStockphoto

Am 9. Mai 1950 wurde mit der Erklärung des französischen Außenministers Robert Schumann der Grundstein für die heutige Europäische Union gelegt. Die Europawoche rund um dieses Datum dient jährlich dazu, Europa auf lokaler Ebene zu erleben und zu diskutieren. Dafür finden in der Stadt Chemnitz in diesem Jahr wieder eine Reihe verschiedener Veranstaltungen statt, die sich sogar bis zum 15. Mai erstrecken.

"Ungarische Spuren in Chemnitz"

Den Auftakt bildete die Ausstellung "Ungarische Spuren in Chemnitz" am vergangenen Mittwoch im Ausstellungsraum des Rathauses. In dieser wird das Leben und Wirken ungarischer Einwanderer in Chemnitz thematisiert. Die Ausstellung zeigt, dass Migration von Anfang an ein Teil der Stadtgeschichte darstellte. Gerade die Zuwanderung aus europäischen Staaten wie Frankreich, Norwegen, Polen, Tschechien und eben Ungarn trug zur Entwicklung der Region Chemnitz stark bei.

"Parade der Vielfalt"

Sich gemeinsam für die Gestaltung von inklusivem Leben einzusetzen, heißt es am Samstag bei der "Parade der Vielfalt", einem Marsch für ein gemeinsames Miteinander. Von Freitag bis Sonntag veranstaltet das Institut für Europäische Studien der TU Chemnitz zudem eine Bürgerkonferenz unter dem Thema "Europa für alle". Ziel sei ein EU-politischer Forderungskatalog für die Politik.

"Europe to GO"

Am Europatag, dem 9. Mai, lädt die solaris Förderzentrum für Jugend & Umwelt gGmbH Sachsen zum Informationsabend "Europe to GO" mit Einblicken in die EU-Förderprogramme für Einsatzmöglichkeiten junger Menschen im europäischen Ausland ein. Einen weiteren Höhepunkt der Chemnitzer Europawoche bildet das internationale Schauspielfestival "nonstop Europa".

Vom 11. bis 14. Mai werden im Schauspielhaus Theaterproduktionen aus Polen, Tschechien, Rumänien, Österreich und Deutschland sowie der Schweiz aufgeführt. Eine Programmübersicht gib es unter: www.chemnitz.de.