Europa, Chemnitz und ich

Ausstellung Kunst- und Forschungsprojekt in der Volkshochschule zu sehen

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Eine neue Ausstellung in der Volkshochschule zeigt Schülerarbeiten zu Chemnitz und Europa. Fotoquelle: Julien Bucher/Anja Weller

Am heutigen Mittwoch um 18 Uhr wird in der Volkshochschule die Ausstellung "Wissensbilder: Europa, Chemnitz und ich" eröffnet. Die Schau ist ein Kunst- und Forschungsprojekt der Referentin für Mediendidaktik und Hochschuldidaktik Anja Weller und des wissenschaftlichen Mitarbeiters an der Professur für Innovationsforschung und Technologiemanagement der TU Chemnitz Julien Bucher. Die Ausstellung soll Chemnitzer Jugendliche auf Europa und Chemnitz sensibilisieren.

Von der Überalterung der Stadt bis zur Finanzkrise

Im Jahr 2010 fertigten dazu zwölf- bis 19-jährige Schüler vom Goethegymnasium im Rahmen des Kunstunterrichts ihre Ansichten zu Chemnitz und Europa an. "Die Schüler zeichneten mit Buntstiften, malten mit verschieden Arten von Farben, skizzierten mit Finelinern, Kugelschreibern oder Bleistiften, andere fertigten Collagen an oder bauten Mobilees", erzählt Julien Bucher von der TU.

Die Schau zeigt 23 kommentierte Bildtafeln, auf denen 128 Bilder thematisch zusammengestellt worden sind. "Uns überraschte die zum Teil sehr kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit Europa, Chemnitz und damals, im Jahr 2010, aktuellen Ereignissen, wie die Überalterung der Stadt Chemnitz, dem isländischen Vulkanausbruch und die griechische beziehungsweise europäische Finanzkrise", erläutert Julien Bucher.

Die Ausstellung ist bis zum 16. November in der Volkshochschule Chemnitz zu sehen und steht auch im Bezug zur Bewerbung der Stadt zur Kulturhauptstadt Europas.