Experten diskutieren über Hass im Netz

Veranstaltung "Hate Speech" am Dienstag live aus Chemnitz übertragen

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In sozialen Netzwerken sind verrohte Sprache, Beleidigungen und Hetze mittlerweile eine Seltenheit mehr. Foto: Rico Hinkel

Jeder dritte Nutzer ist schon mit Hass im Internet konfrontiert worden. Insbesondere in den sozialen Netzwerken sind verrohte Sprache, Beleidigungen und Hetze verbreitet. Das Phänomen der Hassrede kann nicht nur juristische Folgen mit sich bringen, sondern hat auch Auswirkungen auf den Umgang miteinander, auf den gesellschaftlichen Diskurs und die Debattenkultur.

"Hate Speech" aus unterschiedlichen Perspektiven

Vor diesem Hintergrund lädt die Volkshochschule Chemnitz gemeinsam mit dem Deutschen Volkshochschulverband zu einer Diskussionsveranstaltung in den Veranstaltungssaal im Tietz ein. Die Veranstaltung greift das Phänomen "Hate Speech" aus unterschiedlichen Perspektiven auf.

Unter anderem: Wer ist davon betroffen? Wie ist Hate Speech rechtlich einzuordnen zwischen Meinungsfreiheit und Menschenverachtung? Wie kann eine offene und demokratische Kommunikationskultur gestärkt werden? Welche Strategien stehen uns im Umgang mit Hassrede im Netz zur Verfügung?

Veranstaltung wird live übertragen

Ab 18 Uhr stehen dazu zwei Experten zum Thema bereit: Dr. Martin Lindner, Consultant im Bereich E-Learning und Digitale Bildung, sowie Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin des Buches "Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können". Die Moderation des Abends übernimmt Wolfgang Brinkschulte, Journalist und Redakteur des Mitteldeutschen Rundfunks.

Als Besonderheit der Veranstaltung kommt hinzu, dass sie live und bundesweit in zahlreiche Volkshochschule übertragen wird. Damit nimmt die VHS Chemnitz an einem Modellprojekt zur Digitalisierung von Bildung teil, das der Deutsche Volkshochschulverband ausrichtet. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung unter 0371/4884343 wird empfohlen.