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Für die Zukunft zurück zu den Wurzeln: Ein neues Bier für Chemnitz

Tradition Brauerei Reichenbrander wagt Neuanfang

Einer bekannten Marke einen anderen Namen zu geben, ist gewagt. Normalerweise macht dies auch nur bei markenrechtlichen Problemen Sinn oder wenn der Laden unter der aktuellen Bezeichnung einfach nicht läuft. In der Reichenbrander Brauerei trifft keiner dieser Gründe zu. Im Gegenteil, trotz Corona brach das Geschäft nicht ganz so gravierend ein wie bei anderen Wettbewerbern im Markt, was nicht zuletzt daran lag, dass Reichenbrander lediglich 30 Prozent des Bieres über Festveranstaltungen und Gastronomie-Verträge absetzt. Wieso dann einen Neuanfang wagen?

"Corona hat uns gezeigt, wie wichtig Regionalität ist. Diesen Ansatz verfolgen wir auch mit der Wiedereinführung des Bergt Bräu. An der Idee feilen wir schon seit einem Jahr", sagt Micheal Bergt, Geschäftsführer und Braumeister in der 5. Generation des Familienbetriebs. Vielen Chemnitzern sei das Bergt Bräu noch ein Begriff. So hieß das Reichenbrander bis zur DDR-Verstaatlichung Anfang der 70er Jahre. "Das war der schlimmste Tag für meinen inzwischen verstorbenen Großvater. Wir haben seit der Wende regelmäßig überlegt, ob wir uns wieder umbenennen sollten, waren aber nicht mutig genug.

Es ist eine Herzensangelegenheit, die wir jetzt anpacken." Michael Bergt will zurück zu den Wurzeln und blickt damit gleichzeitig in die Zukunft. "Das Bergt Bräu wird es zunächst mit vier unserer Sorten in der 0,33er-Flasche geben, womit wir uns gleichzeitig jünger ausrichten. Die kleinen Flaschen sind für Clubs und Bars wesentlich attraktiver." Über kurz oder lang sollen jedoch alle Produkte der Brauerei wieder den Namen Bergt Bräu tragen. Mehr unter www. bergt-braeu.de.



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