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Fair Play-Frahn ist heiß auf den Heimatverein

rückkehr Erstes Spiel gegen Babelsberg - Starke Geste nach Elferpfiff

Chemnitz. 

Chemnitz. Es lief die 69. Minute am gestrigen Mittwoch im Spiel des Chemnitzer FC gegen den BFC Dynamo. Kostadin Velkov schlägt einen langen Ball in Richtung des Berliner Strafraums, Daniel Frahn sprintet diesem hinterher und geht dann nach einem Laufduell mit BFC-Verteidiger Patrick Brendel zu Boden. Klarer Fall für Schiedsrichter Eugen Ostrin aus Eisenach - Elfmeter für den CFC!

Doch dann kuriose Bilder: Frahn sucht das Gespräch mit dem Schiedsrichter, dieser nimmt seine Entscheidung zurück und es geht mit Ballbesitz für die Hauptstädter weiter.

"Er trifft mich überhaupt nicht"

Was war passiert? "Er trifft mich überhaupt nicht, das wäre nicht korrekt gewesen, wenn ich so nach Hause gegangen wäre. Im Training hätte ich gesagt: Geile Aktion - klarer Elfer, aber in einem Pflichtspiel wollte ich das so nicht stehen lassen", meinte der Stürmer nach dem Spiel. "Klar wäre ich vielleicht der Depp gewesen, wenn wir dann am Ende 1:1 spielen, aber so möchte ich die Partien nicht entscheiden."

Emotionales Spiel - aber keine Rücksicht

Danach richtete er sein Augenmerk schon auf die Partie am Samstag, wenn die Himmelblauen zum ersten Auswärtsspiel in der Saison in Babelsberg antreten müssen. "Das ist wahrscheinlich so ziemlich das emotionalste Spiel meiner bisherigen Karriere. Wir spielen in meiner Heimat, meine Freunde und meine Familie werden im Stadion sein."

Doch wird er deshalb Rücksicht nehmen oder sich im Falle eines Treffers auf den Jubel verzichten? "Definitiv nicht. Wir fahren dahin um Punkte zu holen, wollen den ersten Auswärtsdreier der Saison eintüten und da gibt es so etwas wie Zurückziehen nicht. Ich hoffe, dass ich am Samstag mein erstes Saisontor bejubeln darf".



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