FDP-Außenpolitiker war als Botschafter in Asien

Politik Frank Müller-Rosentritt wirbt in Asien für die Region

Foto: Wahlkreisbüro Frank Müller-Rosentritt

Der FDP-Außenpolitiker Frank Müller-Rosentritt war als Botschafter für Chemnitz und Sachsen in Singapur, Indonesien und Malaysia unterwegs. "Diese Länder sind für Deutschland von herausragender Bedeutung. Nicht nur, dass über 50 Prozent unserer Waren durch das Südchinesische Meer kommen, mit über 600 Millionen Einwohnern und einer stark wachsenden Mittelschicht sind diese Staaten der viertgrößte Wirtschaftsraum weltweit. Somit bieten sich für viele sächsische Unternehmen hervorragende Chancen der Zusammenarbeit", so Müller-Rosentritt. "Allein in Singapur sind über 1.700 deutsche Unternehmen ansässig." ergänzt er mit Begeisterung. Vor Ort hat sich der FDP-Außenpolitiker über das enorme Potenzial für sächsische Mittelständler, Universitäten und Start-Ups erkundigt. Sein Fazit: "Vor allem im Hinblick auf China könnte eine deutlich intensivere Zusammenarbeit Deutschlands und der EU mit den ASEAN-Ländern sowie Indien, Japan und Korea eine Antwort sein."

Auslandsstudium

Der Wunsch nach einem Auslandsstudium ist bei dortigen Studierenden besonders hoch. Bisher ist Deutschland im Gegensatz zu Großbritanien und USA auf der Wunschliste jedoch nicht ganz oben. Dies möchte Frank Müller-Rosentritt mit Gesprächen mit den verantwortlichen sächsischen Universitäten ändern. Hier sieht er große Chanchen für die Versorgung mit Fachkräften in sächsische Unternehmen und für das Etablieren eines positiven Bildes von einem weltoffenen und modernen Sachsen bei den zurückkehrenden Studierenden. Die aktuelle Hauptaufgabe des Außenpolitiker liegt derzeit in dem Werbungmachen für die sächsische Wirtschaft und Uni.

Sächsisch-Indonesischer Mittelstandsdialog in Chemnitz

Frank Müller-Rosentritt ist es gelungen eine Delegation zu einem Sächsisch-Indonesischen Mittelstandsdialog nach Chemnitz einzuladen. Dort können vertiefende Kontakte zu hiesigen Unternehmen, Start-Ups und Universitäten geknüpft werden. Eine Idee, um das weltoffene Bild von Chemnitz zu fördern, ist eine Wanderausstellung "ChemART". zeitgenössischer Chemnitzer Künstler. Dabei kann man über das interkulturell bedeutsame Medium der Kunst positiv über Chemnitz ins Gespräch kommen.

Übernachtung im selben Hotel wie Karl May

"In Summe habe ich unglaublich viele Kontakte knüpfen können, die ich mit den entsprechenden Interessengruppen in Sachsen teilen werde. Ziel dessen ist es, dass, wenn man in Malaysia, Indonesien und Singapur an Deutschland denkt, sofort Städte wie Chemnitz, Dresden oder Leipzig einfallen und sich für uns Sachsen ein vielfacher Mehrwert daraus generiert", fasst Müller-Rosentritt zusammen.

"Ein ganz persönliches Highlight war für mich die Übernachtung im Eastern & Oriental Hotel in Penang in Malaysia, wo 1899 schon Karl May, der aus Hohenstein-Ernstthal stammende Held meiner Kindheit bei seiner Asienreise übernachtete."